Sa., 08.06.2019

Vollsperrung gilt von Dienstag an – Behelfsbrücke für Fußgänger – Haltestellen fallen weg Die alte Weserbrücke ist (fast) Geschichte

Zu Fuß kann die Weser auf der blau gezeichneten Behelfsbrücke überquert werden. Autos und Lastwagen müssen über Würgassen nach Lauenförde fahren – knapp zehn Kilometer mehr.

Zu Fuß kann die Weser auf der blau gezeichneten Behelfsbrücke überquert werden. Autos und Lastwagen müssen über Würgassen nach Lauenförde fahren – knapp zehn Kilometer mehr. Foto: privat

Beverungen (WB/ako). Für Autofahrer ist von Dienstag, 11. Juni, an Schluss. Die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift sperrt die B 241 – die Weserbrücke – in Beverungen für den Fahrzeugverkehr. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert und führt in beiden Fahrtrichtungen über die Weserbrücke in Würgassen.

Die Fußgänger können auch weiterhin die Weser in Beverungen überqueren. Auch dürfen Fahrräder und leichte Motorräder (Mofas, Roller) über die Brücke geführt werden, müssen aber aus Verkehrssicherheitsgründen geschoben werden.

Wichtig für die Einheimischen: Entgegen der ursprünglichen Ankündigung steht in den kommenden drei Wochen noch der nördliche Fußweg der alten Weserbrücke zur Verfügung, der auf der Beverunger Seite wie gewohnt erreicht wird. Erst danach, wenn mit dem Abbruch der alten Weserbrücke begonnen wird, wird der fußläufige Verkehr über den neu erstellten Überbau geführt.

Auf der Beverunger Seite erfolgt die Zuwegung über eine Fußgängerrampe südlich der Burg über den zentralen Omnibusparkplatz – also schon vor der Burg Richtung ZOB halten. Auf der Lauenförder Seite erfolgt die Zuwegung über eine Fußgängerbrücke, die auf der südlichen Seite errichtet wird. Alle Anschlussrampen werden barrierefrei ausgebildet, so dass auch Rollstuhlfahrer die andere Weserseite erreichen.

Schulbusverkehr

Die Schüler aus Meinbrexen, Derental und Boffzen, die das Schulzentrum Beverungen besuchen, werden mit Bussen der BBH-Linie bis zur Brücke in Lauenförde gefahren. Sie gehen zu Fuß über die Brücke und steigen am ZOB in Busse der Firma Risse, die sie zum Schulzentrum fahren. »Die Busunternehmen haben sich unbürokratisch abgesprochen«, so Ordnungsamtsleiter Frank Filmar. Auch der Transport der Grundschüler aus Herstelle und Würgassen nach Beverungen und zurück sei geregelt, die Schulen wissen Bescheid, dass es eventuell zu Verzögerungen kommen kann.

Rettungswesen/Feuerwehr

Sollte es in Lauenförde brennen und die dortige Wehr Unterstützung benötigen, dann kommen zunächst die Löschgruppe aus Herstelle und Würgassen zum Einsatz. Sollte die Drehleiter aus Beverungen benötigt werden, muss die über Würgassen anfahren. Die Alarm- und Ausrückeordnung sei zwischen den Wehren entsprechend angepasst worden, so Filmar. Die Verantwortlichen gehen davon aus, die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen trotzdem einzuhalten. Das gilt auch für den Rettungsdienst. Für Lauenförde ist Beverungen zuständig, für Meinbrexen Holzminden. »Auch das ist ausgearbeitet worden und innerhalb der Fristen leistbar«, erklärt Filmar.

An der Burg

Stadt und Landesbetrieb werden die Vollsperrung der Weserbrücke nutzen, um die Straße »An der Burg« zu sanieren. Start ist direkt nach dem Schützenfest.

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