Weserbrücke: Abriss und Neubau
Aus zwei wird eins

Beverungen (WB). In diesen Tagen zeigt sich der Brückenbau von Beverungen von seiner vielleicht eindrucksvollsten Seite: Hier begegnen sich Geschichte und Zukunft.

Mittwoch, 10.07.2019, 22:29 Uhr aktualisiert: 11.07.2019, 09:12 Uhr
So eine riesige Baustelle, auf der zeitgleich der Abriss und Neubau einer Brücke über die Weser erfolgt, hat es in der Region noch nicht gegeben.     Foto: Harald Iding
So eine riesige Baustelle, auf der zeitgleich der Abriss und Neubau einer Brücke über die Weser erfolgt, hat es in der Region noch nicht gegeben.      Foto: Harald Iding

Die tonnenschweren Stahlträger der alten »Verbindung« sind abgeschnitten und auch bei den Betonpfeilern leisten die Bagger ganze Arbeit . Für die Tierwelt ändert sich ebenfalls einiges: Ihr angestammtes Zuhause müssen sie zwangsweise aufgeben, dafür entsteht eine neue Brücke in modernster Ausführung. Wenn die Arbeiter Hammer und Schweißbrenner zur Seite legen, dann kann man als interessierter Zaungast ein besonderes Schauspiel verfolgen: Tauben erobern sich ihr altes Areal für Stunden

zurück.

Beim Blick auf die herunterhängenden Geländer, den abgeschnittenen Trägern und weiteren starken Elementen der alten Brücke kommt schnell Wehmut auf. Und es wird klar: So wird es hier in den nächsten Jahrzehnten nie mehr aussehen. Erinnerungen werden wach und bringen viele schöne Momente von jubelnden Menschen, die bei festlichen Großveranstaltungen über die Brücke gezogen sind, kurz zurück. Aber dafür ist die Vorfreude groß. Bürgermeister Hubertus Grimm: »Am 17. Juli geht auch der große Weserbogen in die Knie und die Zeit der zwei Brücken ist vorbei. Es ist unser größtes Projekt!« Im Frühsommer 2020 sei wohl alles fertig.

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