Hitze als Ursache
Bad Karlshafens neuer Hafen hat weiter Algenproblem

Bad Karlshafen (dpa). Hessens neuester Hafen– an der Genze zum Kreis Höxter – leidet weiter unter Algenbewuchs. »Wir haben versucht, das durch Schleusungen und Spülungen im Rahmen zu halten«, sagte Marcus Dittrich, Bürgermeister (parteilos) im nordhessischen Bad Karlshafen.

Montag, 02.09.2019, 14:31 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 16:58 Uhr
Algen und Schilf sind auf der Wasseroberfläche im Hafenbecken zu sehen. Fast über den gesamten Hafen hatten sich im Juli die Wasserpflanzen ausgebreitet. Und auch heute ist das Problem nicht in den Griff zu kriegen. Foto: dpa/Archiv
Algen und Schilf sind auf der Wasseroberfläche im Hafenbecken zu sehen. Fast über den gesamten Hafen hatten sich im Juli die Wasserpflanzen ausgebreitet. Und auch heute ist das Problem nicht in den Griff zu kriegen. Foto: dpa/Archiv

Trotzdem seien immer wieder Algen an die Oberfläche des Hafenbeckens gekommen. Die Probleme seien aber nicht so groß wie im Juli. Damals hatte ein grüner Algenteppich das erst im Mai eröffnete Becken überzogen. Zuvor hatten mehrere Medien über das Thema berichtet.

Ursache für die Algen seien die Hitze und ein weiterhin hoher Nährstoffgehalt. Vermutlich fließe von den Feldern ausgespülter Dünger in den Fluss Diemel und dann in den neuen Hafen. Ende September will Bad Karlshafen sich das Algenproblem zusammen mit Wasserbehörden anschauen und langfristige Lösungen suchen. Denkbar sei das Aussetzen von Fischen oder die Ansiedlung spezieller Wasserpflanzen, die den Algenwuchs mindern sollen.

Der Hafen in der historischen Altstadt in Hessens Nordspitze ist trotz der Algen normal im Betrieb. Das historische Becken war für 6,5-Millionen-Euro erneuert und reaktiviert worden. Es soll vor allem als Touristenattraktion dienen.

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