Do., 12.09.2019

Detmolder Kammerorchester spielt klassische Musik beim Familienkonzert in Beverungen »Jeder Ton ein Fest!«

Freuen sich auf viele Konzertbesucher (von links): Bürgermeister Hubertus Grimm, Ute Pannewitz und Ilse Marquard von der Kulturgemeinschaft, Konzertorganisator Max Gundermann, Christiane Rüsel, Westfalen Weser, und Christian Weyert, Vorstand Kammerorchester.

Freuen sich auf viele Konzertbesucher (von links): Bürgermeister Hubertus Grimm, Ute Pannewitz und Ilse Marquard von der Kulturgemeinschaft, Konzertorganisator Max Gundermann, Christiane Rüsel, Westfalen Weser, und Christian Weyert, Vorstand Kammerorchester. Foto: Alexandra Rüther

Von Alexandra Rüther

Beverungen (WB). Das Detmolder Kammerorchester kommt mit etwa 30 Musikern für ein Familienkonzert nach Beverungen. Präsentiert und gesponsert wird das Ereignis am Sonntag, 29. September, von der Westfalen Weser Energie GmbH, die Organisation vor Ort liegt in den Händen der Kulturgemeinschaft.

»Ich freue mich, dass unsere Bewerbung, Austragungsort für das Familienkonzert zu werden, erfolgreich war, sagte Bürgermeister Hubertus Grimm am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms. Die Stadt ist Anteilseigner an Westfalen Weser Energie, das Unternehmen betreibt das Verteilnetz Strom im Stadtgebiet.

Charmante Rahmenhandlung

Das eigens konzipierte Programm »Jeder Ton ein Fest!« ist bereits das zweite Projekt, das vom Detmolder Kammerorchester für die Veranstaltungsreihe der Westfalen-Weser-Energie-Gruppe gespielt wird. Die Inszenierung von Regisseurin Birgit Kronshage erzählt, wie Menschen ihre Feste mit Musik feiern und verbindet furiose Opernfinale, ergreifende Musicalszenen, grazile Ballettmusiken und begeisternde Sinfonik zu einer neuen interessanten Geschichte. Der Programmbogen spannt sich von der Champagnerarie aus Mozarts »Don Giovanni« über eine Polonaise von Tschaikowski und einen Mambo aus der »West Side Story« bis zur »Fledermaus« von Johann Strauß. »Dabei sind die Stücke nicht einfach aneinander gereiht, sondern sind in eine charmante Rahmenhandlung eingebettet«, berichtet Max Gundermann, Projektleiter für die Familienkonzerte. Dirigent Julian Wolf übernehme zugleich die Rolle des Moderators und beziehe die Kinder regelmäßig ins Programm mit ein. Eine weitere Besonderheit: Nach dem etwa 70-minütigen Konzert stehen verschiedene Musiker mit ihren Instrumenten den Besuchern für Fragen und Vorführungen zur Verfügung.

Kinder sind ehrlich

»Ich persönlich finde es großartig, vor Kindern zu spielen«, sagt Max Gundermann, »weil ihre Reaktion unmittelbar und ehrlich ist«. Das bestätigt auch Ilse Marquard, Vorstandsmitglied der Kulturgemeinschaft. »Kinder sind vorurteilsfrei und schnell zu begeistern.« Klassische Musik stehe oft außen vor. Deshalb hält sie es für wichtig, solche Angebote zu machen. »Ob ihnen die Klassik dann gefällt und sie dabei bleiben, das können die Kinder selbst entscheiden. Auch dass hier die ganze Familie angesprochen ist, die Kinder also anschließend das Erlebte mit Eltern, Großeltern oder Geschwistern besprechen können, hebt Marquard als besonders hervor.

Karten im Kulturbüro

Die Karten für das Familienkonzert (Beginn 15 Uhr) gibt es im Kulturbüro, Telefon 05273/392223 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Sie kosten sieben Euro, Kinder unter 13 Jahren haben freien Eintritt, benötigen aber trotzdem ein Ticket.

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