Gastgeber der 41. Russisch-Olympiade mit 200 Schülern aus ganz NRW
Russisches Flair am Beverunger Gymnasium

Beverungen (WB). Aufgeregtes Schüler-Gemurmel ist auf dem Flur zu vernehmen, die Kulturen vermischen sich und Nervosität liegt in der Luft: Im Gymnasium Beverungen steht die Russisch-Olympiade an.

Freitag, 15.11.2019, 11:40 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 15:44 Uhr
Die Russisch-Lehrerinnen Regina Lockstedt-Geisler (links) und Jana Greve mit Klaus Dropmann. Foto: Greta Wiedemeier
Die Russisch-Lehrerinnen Regina Lockstedt-Geisler (links) und Jana Greve mit Klaus Dropmann. Foto: Greta Wiedemeier

Bereits zum zweiten Mal ist die Weserstadt bei der nun 41. Auflage des NRW-Wettbewerbes als Veranstalter tätig. Fast 200 Schüler von insgesamt 29 Schulen waren angereist, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Als »Fest der russischen Sprache« beschreibt Klaus Dropmann vom ausrichtenden Deutschen Russischlehrerverband (DRLV) die Veranstaltung. Zur feierlichen Eröffnung in der Aula waren zahlreiche Ehrengäste erschienen und unterhaltsame Darbietungen vom Schulchor bis zum russischen Tanz konnten präsentiert werden. Neben den dem stellvertretenden Bürgermeister Roger van Heynsbergen, dem stellvertretenden Generalkonsul Valerij Sidorov und einigen weiteren Gästen meldete sich auch Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung in NRW, per Video zu Wort.

Russisch-Olympiade am Gymnasium Beverungen

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»Das Russische ist heute eine der wichtigsten internationalen Verkehrssprachen und wird eure Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöhen«, sprach sie den Schülern ihre Anerkennung aus. Die Tatsache, dass russisch durch sein kyrillisches Alphabet und weitere kleine Gemeinheiten nicht gerade zu den leichtesten Sprachen gehört, mache die Beschäftigung damit umso spannender. Dass man es mit Russisch weit bringen kann, war auch Heynsbergen ein wichtiges Anliegen: »Bundeskanzlerin Angela Merkel hat 1969 die Russisch-Olympiade in der DDR gewonnen«, verriet er.

Das Erlernen der russischen Sprache hat in Beverungen Tradition: Am Gymnasium sind mit Regina Lockstedt-Geisler und Jana Greve aktuell zwei Russisch-Lehrerinnen beschäftigt, die sich in jedem Jahr erneut über einige erfolgreich absolvierte Abiturprüfungen in ihrem Fach freuen können. »Zuletzt waren es in meinem Kurs elf Schüler, die die mündliche oder schriftliche Prüfung ablegten«, sagte Lockstedt-Geisler.

Die Olympiade am Mittwoch gliederte sich in zwei Teile: Den Kreativ- und den Sprachwettbewerb. Beim Kreativwettbewerb nahmen in diesem Jahr gleich zwei Gruppen aus Beverungen teil. Der Grundkurs der Q1 präsentierte das Theaterstück »Alice im Wunderland« und die Q2 beeindruckte mit ihren märchenhaften Stück über die »Wahrheit über Schneewittchen«.

Dass die Teilnehmer der Olympiade schon echte Profis sind, merkte man spätestens bei den guten Wünschen seitens Prof. Dr. Ol’ga Vasil’eva vom RDNK: »Hals- und Beinbruch« rief sie in russischer Sprache in die gut gefüllte Aula hinein. »Zum Teufel damit!« schallte es in Sekundenschnelle ebenfalls auf Russisch zurück. »Das macht man in Russland so, damit man sich nicht wirklich den Hals und die Beine bricht«, erklärt Vasil’eva allen, die noch nicht eingeweiht waren, mit einem Schmunzeln, bevor der Trubel des Olympiaden-Tages dann so richtig losgehen konnte.

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