Sa., 15.02.2020

Energiebericht von Westfalen Weser Netz weist für Beverungen hohe CO2-Einsparungen aus Wind erzeugt den meisten Strom

Leonie Riekschnietz hat den aktuellen Energiebericht für Beverungen jetzt an Bürgermeister Hubertus Grimm übergeben.

Leonie Riekschnietz hat den aktuellen Energiebericht für Beverungen jetzt an Bürgermeister Hubertus Grimm übergeben.

Beverungen (WB). Wie bereitet sich die Region auf die „Smart City“ der Zukunft vor? Wie hoch ist der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Beverungen? Und wie viel klimaschädliches CO 2 wird durch den regenerativ erzeugten Strom vermieden? Der regionale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hat im Energiebericht 2019 umfangreiches Datenmaterial aufbereitet, um diese und viele andere Fragen rund um die digitalisierte Zukunft zu beantworten. Leonie Riekschnietz, Kommunalreferentin bei Westfalen Weser Netz, hat den aktuellen Energiebericht für die Stadt Beverungen jetzt an Bürgermeister Hubertus Grimm übergeben.

Im Energiebericht hat Westfalen Weser Netz (WWN) wieder zahlreiche Daten und Fakten zur erneuerbaren Stromproduktion in Deutschland, im Netzgebiet von Westfalen Weser Netz, im Kreis Höxter und in den Kommunen des Kreises zusammengestellt. In Beverungen wurden 2018 insgesamt rund 14.800 Megawattstunden (MWh) Strom genutzt. Gleichzeitig wurden mehr als 72.000 MWh im Stadtgebiet aus regenerativen Energiequellen erzeugt, das ist fast fünf Mal so viel Strom wie verbraucht wird. Den weit überwiegenden Anteil macht dabei die Windenergie mit rund 85 Prozent aus. Der Rest stammt fast ausschließlich aus Photovoltaik.

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Auf diesem Weg sollten wir angesichts der globalen Herausforderungen weiter gehen.

Bürgermeister Hubertus Grimm

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Durch die Einspeisung regenerativer Energien im Jahr 2018 wurden in der Weserstadt insgesamt über 55.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden, was einer Vermeidung pro Einwohner von mehr als vier Tonnen CO2 entspricht. Ein Ergebnis, das nicht zuletzt Bürgermeister Hubertus Grimm freut. „Die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt leisten einen außerordentlichen Beitrag zur Einsparung von fossilen Brennstoffen und damit zur Schonung der Umwelt. Die Menge der daraus resultierenden CO2-Vermeidungen ist für eine Stadt wie Beverungen bemerkenswert und trägt zum regionalen und globalen Klimaschutz bei. Für unser touristisch und landwirtschaftlich geprägtes Gebiet ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor. Auf diesem Weg sollten wir angesichts der globalen Herausforderungen weiter gehen.“

Herausforderungen der digitalen Zukunft

In dem rund 20 Seiten langen Energiebericht wird auch ausführlich über Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Zukunft berichtet. Nach Einschätzung von Westfalen Weser Netz wird die „Smart City“ im Vergleich zu herkömmlichen Städten nicht nur fortschrittlicher, sondern auch effizienter und nachhaltiger sein. Digitale Informations- und Kommunikationstechnologien kommen so zum Einsatz, dass Ressourcen geschont werden, sich die Lebensqualität alle Bewohner erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt und der ansässigen Wirtschaft steigt. „Wir sehen uns dabei als Partner der Kommunen und bieten uns als lokaler In-frastrukturmanager an. Denn wir verfügen über die notwendige Erfahrung in der Erfassung und Zustandsbewertung von Infrastruktur sowie über umfangreiche Kompetenzen in der Asset-Planung“, betonte Leonie Riekschnietz, Kommunalreferentin bei Westfalen Weser Netz, bei der Übergabe des Energieberichts.

Der WWN-Energiebericht für Beverungen kann per Email unter energiebericht@ww-energie.com kostenlos angefordert werden.

Westfalen Weser Netz

Seit Juli 2013 hat die Region einen rein kommunalen Energiedienstleister: die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG. 56 Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Westfalen Weser Netz ist in der Unternehmensgruppe verantwortlich für die gesamten Netze und Anlagen, die Versorgungssicherheit sowie zum Beispiel für die Einbindung der regenerativen Energien.

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