In Würgassen geplante Bürgerversammlung am 18. März wird in die Stadthalle Beverungen verlegt
Erste Proteste gegen Atommülllager in Würgassen

Beverungen/Würgassen (WB/rob). Es hat am Wochenende erste Proteste gegen das geplante Atommüll-Lager in Würgassen gegeben. Zudem hat die Stadt Beverungen entschieden, dass die in Würgassen geplante Bürgerversammlung am Mittwoch, 18. März, um 18 Uhr wegen des zu erwartenden Andrangs in die Stadthalle Beverungen verlegt wird.

Montag, 09.03.2020, 17:31 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 22:26 Uhr
Erste Demonstration am Wochenende in Würgassen gegen das geplante Atommülllager: Foto: WB
Erste Demonstration am Wochenende in Würgassen gegen das geplante Atommülllager: Foto: WB

Von Beverungen bis Bad Karlshafen, von Lauenförde bis Trendelburg - die Menschen im Dreiländereck an der Oberweser hatten am Wochenende nur ein großes Thema: das geplante Zwischenlager für Atommüll im Würgassen. Wie eine Bombe war die Nachricht von den Plänen der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) am Freitag über die Bewohner der Region hereingebrochen (wir berichteten). Viele sind schockiert und aufgewühlt. In einer Pressekonferenz hatte der Vorstand der BGZ mitgeteilt, dass auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen ein Lager für mittel- und schwachradioaktiven Abfall aus ganz Deutschland mit Platz für 15.000 Container entstehen soll. Viele Menschen sind damit überhaupt nicht einverstanden. Schon am Samstagnachmittag versammelte sich eine Gruppe von etwa 30 Bürgerinnen und Bürgern in der Würgasser Kurve vor dem stillgelegten KKW. Auch im Ort selbst gibt es erste Proteste an Häusern.

Atommülllager Würgassen: erste Proteste und Demo

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  • Foto: Michael Robrecht, BGZ (Gesellschaft für Zwischenlagerung)
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Aktuelle Entscheidung im Rathaus in Beverungen: Die Bürgerversammlung am Mittwoch, 18. März, findet nicht wie angekündigt in der Turnhalle in Würgassen, sondern um 18 Uhr in der Stadthalle von Beverungen statt. In der Halle können bequem 800 Stühle platziert werden. Zudem sind Demonstrationen im Hallenumfeld angekündigt. Am Wochenende war wegen der großen Resonanz auf das geplante Atommüll-Lager bereits über die zu kleine Lokalität Sporthalle kritisch diskutiert worden.

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