Was Inhaber und Kunden wissen müssen
Friseure vor dem Neustart

Beverungen (WB/ako). Ab dem 4. Mai dürfen Friseurbetriebe wieder öffnen. Das gesamte Friseurhandwerk bereitet sich mit Hochdruck auf diesen Re-Start der Branche vor. Angesichts der Corona Pandemie stehen dabei die Sicherheit und der Schutz der Kunden, der Mitarbeiter und Saloninhaber an erster Stelle. Einen entsprechenden Arbeitsschutzstandard hat die Berufsgenossenschaft erarbeitet. Der neue Branchenstandard enthält Hygieneregeln, Handlungsanweisungen und räumliche Vorgaben.

Mittwoch, 29.04.2020, 12:31 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 12:34 Uhr
Handtücher und Desinfektionsmittel – Gabi Jilg, Inhaberin des Friseursalons Trend Hair in Beverungen, packt Ware aus. „Wir gehen jetzt alle in Vorleistung, um unseren Kunden gerecht zu werden, sagt sie. Von Montag, 4. Mai, an dürfen Friseure wieder öffnen. Foto: Alexandra Rüther
Handtücher und Desinfektionsmittel – Gabi Jilg, Inhaberin des Friseursalons Trend Hair in Beverungen, packt Ware aus. „Wir gehen jetzt alle in Vorleistung, um unseren Kunden gerecht zu werden, sagt sie. Von Montag, 4. Mai, an dürfen Friseure wieder öffnen. Foto: Alexandra Rüther

Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und ein Kundenumhang müssen konsequent eingehalten werden. Kunden oder Kundinnen sollten sich nach Betreten des Salons die Hände waschen oder desinfizieren. Außerdem sind bei jedem Kunden, bei jeder Kundin die Haare zu waschen. Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden. Kunden sollten möglichst nur nach vorheriger Terminvereinbarung den Friseursalon besuchen. „Auch hat jegliche Bewirtung zu unterbleiben. Zeitschriften dürfen nicht zur Verfügung gestellt werden“, teilt die Kreishandwerkerschaft mit.

Während der behördlich angeordneten Schließung hat die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg ihre Innungsbetriebe nach eigenen Angaben ständig über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen, finanziellen Hilfen und notwendigen Maßnahmen informiert. Das bestätigt Friseurmeisterin Gabi Jilg aus Beverungen. Sie freut sich einerseits darauf, dass es wieder losgeht, Bedenken hat sie aber auch. Wie wird der Kontakt mit den Kunden? Wie ist es, acht Stunden eine Maske zu tragen? Reicht die eingeplante Zeit pro Kunde? All das seien Dinge, die sich erst einspielen müssten. Von ihren fünf Plätzen im Salon Trend Hair hat sie einen gestrichen, die Warteecke ist auch weggeräumt, sollte es zu Verzögerungen kommen, gibt es draußen eine Sitzgelegenheit.

Um Kunden über die Schutzmaßnahmen und ihr eigenes Verhalten zu informieren, können die Betriebe einen Aushang der Kreishandwerkerschaft ausdrucken und aufhängen. Den finden sie unter www.kh-hx-informiert.de.

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