NRW-Verkehrsminister Wüst gibt neue Weserbrücke Beverungen/Lauenförde für Verkehr frei – 16,7 Millionen Euro Baukosten
Ost-West-Brückenschlag: Weserübergang ist eröffnet

Beverungen/Lauenförde (WB). Die neue Weserbrücke zwischen Beverungen und Lauenförde ist am Mittwochnachmittag für den Verkehr freigegeben worden. Der 200-Meter-Bau kostete 16,7 Millionen Euro. Nach Politik, Behörden und Bauleuten nahmen viele Bürger und auch Demonstranten gegen das geplante Atommüll-Zwischenlager in Würgassen von der Brücke Besitz.

Mittwoch, 15.07.2020, 18:06 Uhr aktualisiert: 15.07.2020, 21:27 Uhr
Ein Foto für die Stadtchronik: Brückeneinweihung mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (vorn, 3. von links). Dabei auch Bürgermeister Hubertus Grimm, Landrat Friedhelm Spieker sowie die Nachbarn aus Lauenförde und Straßen NRW. Foto: Michael Robrecht
Ein Foto für die Stadtchronik: Brückeneinweihung mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (vorn, 3. von links). Dabei auch Bürgermeister Hubertus Grimm, Landrat Friedhelm Spieker sowie die Nachbarn aus Lauenförde und Straßen NRW. Foto: Michael Robrecht

Neue Brücke in Beverungen: Minister eröffnet Weser-Übergang

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Vor wenigen Wochen erst ist die neue Brücke im Verlauf der B241 über die Weser in Beverungen in einer spektakulären Aktion über 18 Meter flussabwärts an ihren eigentlichen Platz geschoben worden. Seit gestern verbindet das Bauwerk nun die Stadt Beverungen wieder mit der Gemeinde Lauenförde. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst, Prof. Dr. Gero Marzahn, Ministerialrat im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Straßen.NRW-Direktor Dr. Sascha Kaiser haben den Neubau feierlich freigegeben.

Während der Verkehr bei den Bauarbeiten über die alte B241-Brücke zwischen Niedersachsen und NRW weiterrollte, konnten die Bürgerinnen und Bürger mit ansehen, wie die neue Brücke direkt neben dem alten Bauwerk Stück für Stück über das Vorland und die Weser errichtet wurde. Der Verkehr auf der wichtigen Ost-West-Verbindung konnte in der Bauzeit über die bestehende Brücke lange weiterfließen.

Für Fußgänger war die Querung der Weser bis auf einige kurzzeitige Sperrungen durchgehend möglich. Der Autoverkehr musste nach Abbruch der alten Brücke und Neubau der neuen Widerlager eine Umleitung nehmen. Eigentlich sollte die neue Brücke schon Ende Februar an ihren Platz geschoben werden. Wegen Hochwassers erreichte die neue Brücke über die Weser letztlich am 7. Mai ihren vorgesehenen Standort .

Die alten Weserbrücken von Beverungen: immer mit Bögen

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„Mit der neuen Weserbrücke verbessern wir weiter die Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Der Verkehr auf einer wichtigen Verkehrsachse zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen kann wieder fließen. Das bringt Entlastung und verbessert die Mobilität der Menschen in Beverungen und Lauenförde, die jetzt keinen Umweg mehr fahren müssen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Verkehrsfreigabe. Insgesamt wurden 16,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln investiert, um die B241-Verbindung über die Weser wieder zukunftstauglich zu machen.

Das neue Bauwerk steht nun nicht nur an alter Stelle, es gleicht der abgebrochenen Brücke auch in seiner Gestaltung. Farben, Konstruktion und auch die Stützweiten wurden von der 1950 fertig gestellten alten Weserbrücke übernommen. „Das Stadtbild hat sich nicht verändert, die Strombrücke mit ihren typischen Bögen gehört auch weiterhin zu Beverungen und Lauenförde“, betonte Straßen-NRW-Direktor Dr. Sascha Kaiser. Immerhin hatte die alte Weserbrücke als Beispiel für eine Stabbogenbrücke auch Eingang ins Quartett „Brücken in NRW” des Landesbetriebes gefunden.

Autokorso auf der neuen Weserbrücke: Demo gegen Atommüll-Zwischenlager

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Beverungen Bürgermeister Hubertus Grimm wies darauf hin, dass die Brückenfreigabe ein besonderer Tag für Beverungen und für Lauenförde sei. Er lobte die verbindende Funktion der Brücke, der Karnevalsverein der beiden Orte führe sie sogar im Namen. Grimm lobte die sehr schnelle Bauzeit: mit Planung insgesamt sechs Jahre und nur 13 Monate Vollsperrung. Auch die Baufirmen hätten eine gute Arbeit geleistet. Die wegen „Corona“ klein gehaltene Gästeschar trug sich ins Goldene Buch von Beverungen ein.

Nach der offiziellen Einweihung mit geladenen Gästen auf der Brücke fand eine Demonstration mit Autokorso gegen das geplante Atommüll-Zwischenlager in einem Riesengebäude am KKW-Gelände Würgassen statt. Die Brücke wurde gegen 15.30 Uhr frei gegeben.

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