Do., 08.11.2018

Zustellstützpunkt in Borgentreich erweitert Hier geht die Post ab

Günther Fusch ist einer von derzeit 15 Postboten, die nun von der Emmerkertorstraße 11 aus die rund 8000 Haushalte in Borgentreich und Willebadessen mit Paketen und Briefen beliefern. In der Weihnachtszeit kommen zwei Kollegen hinzu, die Bezirke werden verkleinert, damit alle Pakete und Grußkarten pünktlich vor dem Fest ankommen.

Günther Fusch ist einer von derzeit 15 Postboten, die nun von der Emmerkertorstraße 11 aus die rund 8000 Haushalte in Borgentreich und Willebadessen mit Paketen und Briefen beliefern. In der Weihnachtszeit kommen zwei Kollegen hinzu, die Bezirke werden verkleinert, damit alle Pakete und Grußkarten pünktlich vor dem Fest ankommen. Foto: Silvia Schonheim

Von Silvia Schonheim

Borgentreich (WB). Die Kunden werden von der Umstellung nichts bemerken und wie gewohnt an sechs Tagen in der Woche ihre Pakete und Briefe erhalten. Für die Zusteller der Deutschen Post bedeutet die Erweiterung des Zustellstützpunktes in der Emmerkertorstraße 11 aber eine deutliche Arbeitserleichterung.

Bereits seit Februar 2017 werden in dem Gebäude (ehemals Schlecker) bereits die Pakete und Briefe für die Bezirke in Peckelsheim sortiert und von den Mitarbeitern in die Postwagen verladen. Jetzt kommen die Borgentreicher Bezirke hinzu.

Verzögerungen beim Umbau

Bislang waren diese Briefe und Pakete noch in der Lehmtorstraße 19 (frühere Postfiliale) in Borgentreich verladen worden. Der Umzug sei aufgrund des stetig steigenden Paketaufkommens dringend notwendig gewesen, sagt Dominik Strümper, Betriebsmanager und Chef von 360 Postmitarbeitern in Nordhessen und Warburg.

»Eigentlich war die Zusammenlegung bereits zu einem früheren Zeitpunkt geplant gewesen«, so Strümper weiter. Es habe aber wegen der Eigentümerverhältnisse Verzögerungen beim Umbau gegeben.

8000 Haushalte werden versorgt

Seit zwei Wochen versorgen die 15 Verbundzusteller nun von der Emmerkertorstraße aus etwa 8000 Haushalte im Bereich Borgentreich und Peckelsheim. »Wir haben die Räumlichkeiten für die Post erweitert auf 350 Quadratmeter«, sagt Vermieter Tilman A. Kienle, seit einem halben Jahr Eigentümer der Immobilie.

»Die Postzusteller haben in den neuen Räumlichkeiten optimale Arbeitsbedingungen«, sagt er. Die ebenerdige Halle sei genau auf die Arbeitsabläufe zugeschnitten.

45.000 Briefe und circa 5000 Pakete

Im Schnitt werden jetzt pro Woche rund 45.000 Briefe und circa 5000 Pakete für die Borgentreicher und Willebadessener Haushalte in der Halle bearbeitet. »Wenn es Richtung Weihnachten geht, werden es 60.000 Briefe und etwa 9000 Pakete werden«, weiß Post-Pressesprecher Rainer Ernzer.

Damit die Postboten in dieser Hochsaison überhaupt alle Briefe und Pakete zum Kunden bringen können, werden die Bezirke in dieser Zeit verkleinert. Aus 15 Bezirken werden dann 17.

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