Do., 13.06.2019

Ökologische Versuche: 250 Bio-Betriebe als zusätzliche Zielgruppe 15. Feldtag lockt viele Besucher an

Stefan Berens (von links) und Dr. Josef Lammers (beide Landwirtschaftskammer) mit Rainer Widdel (Agravis) .

Stefan Berens (von links) und Dr. Josef Lammers (beide Landwirtschaftskammer) mit Rainer Widdel (Agravis) .

Borgentreich (WB/kt). Zum 15. Mal ist am Mittwoch auf dem Versuchsfeld westlich von Borgentreich-Großeneder ein gemeinsamer Feldtag der Landwirtschaftskammer und der Agravis durchgeführt worden.

Zum 15. Mal ist am Mittwoch auf dem Versuchsfeld westlich von Großeneder ein gemeinsamer Feldtag der Landwirtschaftskammer und der Agravis durchgeführt. Trotz des leichten Regens ließen es sich die Landwirte und interessierte Gäste aus der Region nicht nehmen, sich über den aktuellen Stand der Feldwirtschaft zu informieren.

45 Aussteller waren gekommen, um ihre Produkte für die Landwirtschaft vorzustellen. Sogar der Kindergarten Großeneder machte kurzerhand einen kleinen Ausflug zum Feldtag. Der Leiter der Landwirtschaftskammer, Josef Lammers, wies darauf hin, dass auf den etwa 200 Parzellen mittlerweile auch ökologische Versuche durchgeführt wurden.

Konventionelle als auch Bio-Landwirtschaft können voneinander profitieren

So habe man mit etwa 250 Bio-Betrieben in Westfalen und Niedersachsen eine zusätzliche Zielgruppe mit ins Boot geholt. Denn in der heutigen Landwirtschaft könnten sowohl konventionelle als auch Bio-Landwirtschaft voneinander profitieren. Eine gute Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaftskammer und der Agravis habe sich auch als Vorteil für die Landwirte herausgestellt, sagten Dr. Lammers und Rainer Widdel, Geschäftsführer der Agravis Kornhaus Ostwestfalen GmbH.

Diese Symbiose sei insofern besonders wichtig, da immer mehr mechanische Verfahren der Feldbearbeitung erforderlich seien, da manche Düngemittel nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Auch Zuckerrübe und Getreideernte waren Themen des Feldtages.

 

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