Di., 03.12.2019

Konzert in der Borgentreicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist Mit Musik in die Adventszeit

Der Musikverein Borgentreich hat flotte und traditionelle Weisen zur beginnenden Adventszeit in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist gespielt. Etwa 250 Zuhörer haben das Konzert genossen.

Der Musikverein Borgentreich hat flotte und traditionelle Weisen zur beginnenden Adventszeit in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist gespielt. Etwa 250 Zuhörer haben das Konzert genossen.

Von Astrid E. Hoffmann

Borgentreich (WB). Einen stimmungsvollen Einstieg in die Adventszeit hat der Musikverein Borgentreich den etwa 250 Zuhörern in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist bereitet. Zunächst spielten die Musiker am Samstagabend gemeinsam, dann übernahm das Jugendorchester, gefolgt vom Stammorchester. Zum Finale ließen alle Musiker mit dem Publikum noch einmal die Glocken klingen.

Perfekt gelang der Anfang mit „Perfect“ von Ed Sheeran und den Solisten am Horn Lea Wiedemeier und Noah Gievers sowie Sebastian Braunst an der Gitarre. Das Publikum schwenkte sofort die verteilten Knicklichter in der dezent beleuchteten Kirche.

Der Abend war sehr kurzweilig, verschiedene Musiker sagten die Lieder an und gaben Wissenswertes dazu preis. Die Solo-Posaune zu „You raise me up“ spielte Stefan Müller. Glockenklang deutete die Schlittenfahrt schon an, die darauf folgte. Franz Watz arrangierte „Jingle Bells“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Das Schlagzeug wurde hier zum Zugpferd. Nach der Schlittenfahrt durch die Kirche entführte der Musikverein die Gäste in die Zeit des Barocks mit dem Eingangschor des dritten Teils „Herrscher des Himmels“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750). Danach verließ das Stammorchester die Bühne und überließ diese dem Jugendorchester. Damit gab Heinrich Gabriel den Dirigentenstab an Anke Stratenschulte weiter.

„Raise up“, „Go tell it on the mountains“ und „Joy to the world“ bildeten das Christmas-Spiritual, eine schöne Gospelkombination. Gänsehautmomente erlebte das Publikum, als Lutz Ellermann und Wiebke Arendes begleitet vom Jugendorchester „Angels“ von Robbie Willams sangen. Das gab einen extra Applaus.

„Die Filmmusik zu Aschenbrödel ist von Karel Gott, der in diesem Jahr verstorben ist. Erinnern wir uns an die Menschen, mit denen wir nicht mehr feiern können“, sagte Moderatorin Nadine Kohlbrock. Die ruhigen Passagen des „Cinderella‘s Dance“ waren durchaus dazu geeignet.

Ludwig van Beethovens neunte Symphonie mit dem Text von Friedrich Schiller, bekannt als Europa-Hymne „Freude schöner Götterfunken“, war der Auftakt des Stammorchesters im dritten Teil des Konzertabends.

Die starke Stimme von Wiebke Arendes ging den Konzertbesuchern unter die Haut, sie sang die Heilige Nacht „A holy night“. Mit temporeichen Rhythmen wurde eine „Merry Christmas Party“ gefeiert. Weihnachtliches von Mariah Carey, Queen, José Feliciano und Brian Adams bildeten das von Simon Fahnholz arrangierte Medley. Den Schlusspunkt bildete John Miles Hymne „Music“. Für den tosenden Beifall bedankten sich die Musiker natürlich mit Zugaben. „Süßer die Glocken nie klingen“ wurde gemeinsam mit den Gästen gespielt und gesungen.

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