Zwei Jahre Vorbereitung – Vorstand: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“
Schützen sagen 400-jähriges Jubiläum ab

Borgentreich (WB). Das 400-jährige Jubiläumsschützenfest der Schützengesellschaft St. Hubertus Borgentreich-Borgholz 1620 fällt aus. Das teilen die Schützen in einer Pressemitteilung mit. Das Fest sollte vom 5. bis 8. Juni gefeiert werden. Die Vorbereitungen dafür laufen seit zwei Jahren.

Montag, 13.04.2020, 17:49 Uhr aktualisiert: 13.04.2020, 17:52 Uhr
Mit seinem Hofstaat hatten die Regenten, Kai-Uwe Bathe mit seiner Königin Alice, schon viele Vorbereitungen getroffen. Nun wird das Fest zum 400-jährigen Jubiläum der Schützengesellschaft Borgholz abgesagt. Möglicherweise wird es im Jahr 2021 nachgeholt. Foto:
Mit seinem Hofstaat hatten die Regenten, Kai-Uwe Bathe mit seiner Königin Alice, schon viele Vorbereitungen getroffen. Nun wird das Fest zum 400-jährigen Jubiläum der Schützengesellschaft Borgholz abgesagt. Möglicherweise wird es im Jahr 2021 nachgeholt.

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“

„Aufgrund der aktuellen Situation wird das Jubiläumsschützenfest der Schützengesellschaft St. Hubertus Borgholz 1620 nicht stattfinden. Das Festkomitee und der gesamte Vorstand der Schützengesellschaft geht davon aus, dass in diesem Jahr wohl keine Feste in der Art stattfinden werden“, erklärt Ehrenoberst Werner Gluns. Darum ergebe es auch wenig Sinn, über einen Ausweichtermin in diesem Jahr nachzudenken. Der Schutz jedes einzelnen Bürgers habe oberste Priorität.

Fast alle Vorbereitungen für dieses herausragende Ereignis in der Titularstadt Borgholz seien abgeschlossen. Ferner habe das Königspaar, Kai-Uwe Bathe mit seiner Königin Alice, und der Hofstaat schon voller Vorfreude viele Vorbereitungen getroffen. „Der Vorstand sagt dafür herzlichen Dank. Und aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagt Gluns. Angedacht sei, das Fest im Jahr 2021 nachzuholen. Entschieden sei aber noch nichts.

Entscheidung sei alternativlos gewesen

Die Entscheidung zur Absage des Festes sei alternativlos gewesen. „Man muss einfach unter realistischen Gesichtspunkten feststellen, dass in diesem Jahr kein normales Schützenfest, besonders ein Jubiläumsschützenfest in Borgholz, gefeiert werden kann“, teilt der Ehrenoberst weiter mit. Auch wenn sich die Lage stabilisieren werde, könnten nicht viele hundert Personen auf engstem Raum ein Fest feiern.

„Was die Zukunft bringt, vermag niemand vorauszusagen. Denn ein Schützenfest muss ein Fest sein, zu dem alle gerne kommen um zu feiern und Spaß zu haben und nicht mit einem Gedanken im Kopf, der sagt: Ist denn alles in Ordnung?“

Festschrift wird später herausgegeben

Ob dann aber jedem Schützen der Sinn nach Feiern steht, sei zu bezweifeln. „Die Entscheidung ist uns angesichts der seit zwei Jahren laufenden Vorbereitungen sehr schwergefallen. Aber die derzeitige Lage erfordert eine besondere Handlungsweise“, sagt Gluns. Auch die Festschrift werde zu einem späteren Zeitpunkt herausgegeben.

„Vordergründig ist es, in den nächsten Wochen und Monaten zu einem normalen Leben zurückzufinden. Wir wünschen allen Familien für die noch kommende schwere Zeit alles Gute und vor allem Gesundheit“, teilt er im Namen des Vorstandes der Schützengesellschaft St. Hubertus 1620 Borgholz abschließend mit.

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