Polstermöbelwerk Reposa in Borgentreich-Natzungen fertigt Behelfsschutz
Schutzmasken für Stadt und Feuerwehr

Borgentreich (WB). 480 wieder verwendbare Behelfs-Mund-Nasenschutze konnten Borgen­treichs Bürgermeister Rainer Rauch und der Leiter der Feuerwehr Borgentreich, Sebastian Göke, jetzt beim Polstermöbelwerk Reposa in Borgentreich-Natzungen entgegen nehmen.

Freitag, 17.04.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 19.04.2020, 08:46 Uhr
Behelfs-Schutzmasken konnten Gerrad Nigggemann (von links) und Jürgen Saalfeld vom Polstermöbelwerk Reposa in Natzungen an Bürgermeister Rainer Rauch und den Leiter der Borgentreicher Feuerwehr, Sebastian Göke, übergeben. Insgesamt hat das Werk bislang schon 2000 Stück des wieder verwendbaren Behelfs-Mund-Nasenschutzes für die Region gefertigt. Foto: August Wilhelms
Behelfs-Schutzmasken konnten Gerrad Nigggemann (von links) und Jürgen Saalfeld vom Polstermöbelwerk Reposa in Natzungen an Bürgermeister Rainer Rauch und den Leiter der Borgentreicher Feuerwehr, Sebastian Göke, übergeben. Insgesamt hat das Werk bislang schon 2000 Stück des wieder verwendbaren Behelfs-Mund-Nasenschutzes für die Region gefertigt. Foto: August Wilhelms

Damit werden nun die 350 aktiven Feuerwehrleute im Stadtgebiet sowie die 120 Mitarbeiter der Stadtverwaltung ausgestattet und sind für den Bedarfsfall gerüstet.

Bürgermeister Rainer Rauch bedankte sich herzlich für die gespendeten Schutzmasken. „Wir wissen nicht, was in nächster Zeit noch auf uns zukommt. Es ist ein tolles Signal von der Firma Decker/Reposa, die Schutzmasken für die Stadt und Feuerwehr herzustellen. Diese werden bei Bedarf nun eingesetzt.“

Wie Stadtbrandinspektor Sebastian Göke berichtete, hatte im Vorfeld die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter angefragt, welche Firmen Schutzmasken fertigen könnten. Andreas Decker, Chef der Möbelwerke Decker sowie des Polstermöbelwerkes Reposa, hatte daraufhin seine Bereitschaft erklärt, solche in Natzungen herstellen zu lassen.

1200 Mundschutze bereits verteilt

Inzwischen wurden dort schon 2000 Mundschutze genäht, informierte Postermeister Gerrad Niggemann. 1200 davon wurden bereits verteilt. So konnten schon viele Menschen in Dalhausen, dem Stammsitz der Familie Decker, sowie auch die Sparkasse Höxter Schutzmasken in Empfang nehmen.

„Wenn der zurzeit noch bestehende Vorrat an Masken verbraucht ist, werden wir weitere herstellen“, versichert Gerrad Niggemann. „Wir haben eine gewisse Verantwortung für die Region, deshalb haben wir schon früh Masken für alle unsere Mitarbeiter gefertigt.“

Der so genannte Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) ist nur eine unterstützende Hilfsmaßnahme, die das Risiko einer Ansteckung beziehungsweise die Übertragung des Coronavirus mindern kann. „Dieser Mundschutz entspricht keinen medizinischen Anforderungen und ist nur für den persönlichen Gebrauch vorgesehen“, weiß Gerrad Niggemann.

Masken aus Baumwolle in Denim-Qualität

Die Schutzmasken bestehen aus kochfester 100-prozentiger weiß gebleichter Baumwolle in Denim-Qualität (215 g/qm) und sind zweilagig vernäht. In die Schutzmaske ist zudem ein Nasenbügel eingearbeitet, der aus kunststoffummantelten Kupferdraht besteht. Befestigt werden die Masken mit einem Stegband zum individuellen Anbringen.

Einen Nutzungshinweis gibt das Polstermöbelwerk Reposa in Natzungen auch. Demnach ist der Behelfsschutz vor der erstmaligen Nutzung und nach jedem Gebrauch mit 60 Grad zu waschen. Nach dem Tragen sollten die Außenflächen möglichst nicht berührt werden und nach dem Abnehmen der Maske seien die Hände gründlich zu waschen.

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