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Mo., 02.05.2016

Tausende beim Brauerei-Hoffest in Rheder – Jan Drewes neuer Vertriebschef Fans erkennen Bier auch blind

Mit dabei waren auch historische Darsteller wie Wachtmeister Rüdiger Hellmann (von links) vom Husaren-Regiment Nr. 8, Unteroffizier Uli Fabisch vom Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17, Majestät Kaiser Wilhelm I., Egbert von Overbeck vom 3. Seebataillon in Cuxhaven sowie Fürst Otto von Bismarck.

Mit dabei waren auch historische Darsteller wie Wachtmeister Rüdiger Hellmann (von links) vom Husaren-Regiment Nr. 8, Unteroffizier Uli Fabisch vom Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17, Majestät Kaiser Wilhelm I., Egbert von Overbeck vom 3. Seebataillon in Cuxhaven sowie Fürst Otto von Bismarck. Foto: Frank Spiegel

Von Frank Spiegel

Brakel-Rheder(WB). Wenn das kein gutes Zeichen ist: Der neue Vertriebschef hat seinen ersten Arbeitstag, und tausende kommen, um das Produkt zu verkosten, für das er zuständig ist: Bier aus Rheder. Bei bestem Wetter kamen die Menschen gestern zu Fuß, mit dem Rad und mit dem Auto zum Brauerei-Hoffest – der Ansturm war enorm.

So konnte es Jan Drewes gut verschmerzen, dass sein erster Arbeitstag ein Sonntag war. Auch sein Chef, Geschäftsführer René Sauer, war begeistert. »Das Wetter ist einfach toll. Das hätten wir heute früh so nicht erwartet«, freute er sich.

Gefreut haben sich auch Wigbert Niewels und Rudolf Brockhoff aus Dringenberg. »Zum Hoffest kommen wir jedes Jahr«, berichteten sie. Als Rheder-Bier-Fans war es für sie eine Selbstverständlichkeit, auch bei der Blindverkostung mitzumachen.

Jochen Corves, Braumeister aus Rheder und Tristan Holtemeyer, Braumeister am Standort Uslar, hielten Tabletts mit jeweils fünf Proben des Rheder-Sortiments bereit: Pils, Husaren-Trunk, Annen-Dunkel, Helles und Weizenbier – alle in neutralen Gläsern.

Blindverkostung ist beliebt

Wigbert Niewels und Rudolf Brockhoff waren gestern die ersten, die im Teamwork alle Biere richtig zuordnen konnten. So durften sie eine Kiste Gerstensaft als Gewinn mit nach Dringenberg nehmen. Den Rückweg ins Burgdorf sind sie dann allerdings nicht erneut gewandert.

Wer neben den zahlreichen Getränken auch etwas essen wollte, fand in Rheder eine große Auswahl vor. Neben Bratwürstchen und Pommes gab es unter anderem Flammlachs mit Röstkartoffeln, Forellen, Maultaschen mit Zwiebeln und Kartoffelsalat und viele weitere Spezialitäten mehr.

Vielfältig war auch das Angebot an den anderen Ständen auf dem Fest: Geschmackvolles für drinnen und draußen gab es dort. Besonders beliebt war der Stand von Josef Risse aus Elsen.

Für jeden ist etwas dabei

Er fertigt in seiner Objektwerkstatt Liegen, Schaukeln und Objekte. Die an einem hohen Baum befestigte Liege war fast ständig belegt. Große wie kleine Besucher waren von der etwas anderen Schaukel begeistert.

Der Stammtisch »Trockene Kehlen« aus Gehrden mit Klaus Happe (von links), Rainer Nutt, Christoph Meyer, Harald Rogge und Werner Hoemann hat bei der Blindverkostung mitgemacht. Geschafft hat es Rainer Nutt. Tristan Holtemeyer hat gratuliert. Foto: Frank Spiegel

Vor allem die Jüngsten hatten ihren Spaß beim Kaninchenzuchtverein W5 Gehrden und Umgebung. 26 Rassekaninchen waren dort ausgestellt. Auch durften die Tiere gestreichelt werden.

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgten historische Darsteller wieder für Farbtupfer. Unter anderem dabei waren Kaiser Wilhelm I., der von Erhard Brandes dargestellt wurde. Ulrich Schubert aus Meinersen war in die Uniform von Fürst Otto von Bismarck geschlüpft.

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