Auf noch unbekannte Weise ist an der Schule in Brakel ein Reizgas in Umlauf geraten – 41 Schüler verletzt – mit Video
Gasaustritt am Berufskolleg

Brakel (WB/jk). Großeinsatz am Berufskolleg des Kreises Höxter in Brakel: Auf noch unbekannte Weise ist dort in einer Lehrwerkstatt ein Reizgas in Umlauf gebracht worden. 41 Schüler sind verletzt worden, acht von ihnen schwer. 

Donnerstag, 23.02.2017, 17:15 Uhr aktualisiert: 23.02.2017, 19:46 Uhr
Großeinsatz am Berufskolleg des Kreises Höxter in Brakel: Acht Schüler sind schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Foto: Jürgen Köster
Großeinsatz am Berufskolleg des Kreises Höxter in Brakel: Acht Schüler sind schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Foto: Jürgen Köster

Die schwer verletzten Schüler und weitere 26 wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Sieben der jungen Menschen im Alter von 17 bis 21 Jahren wurden nach notärztlicher Behandlung vor Ort nach Hause entlassen.

Gebäude geräumt

Gasausstritt am Berufskolleg in Brakel

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Die Feuerwehr Brakel sowie Kräfte der Polizei und Rettungsdienste aus dem gesamten Kreis Höxter und auch aus dem Kreis Paderborn waren im Bereich der Schule an der Klöckerstraße im Einsatz, weil ein so genannter Massenanfall von Verletzten gemeldet worden war, wie Sven Heinemann, Leiter der Brakeler Feuerwehr erklärte.

Das Gas war in einer Lehrwerkstatt der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg ausgetreten, die vom Berufskolleg für den Unterricht genutzt wird. Die Helfer kümmerten sich im Haupttrakt des Kollegs um die Schüler, denen es übel geworden war. Das Gebäude wurde geräumt.

Laut Schulleiter Oberstudiendirektor Michael Urhahne hielten sich etwa 100 Schüler in dem Werkstattgebäude auf, das sich hinter dem Haupttrakt befindet.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Nähere Informationen über das Gas und wie es verteilt worden ist, liegen noch nicht vor. Wie Einsatzleiter Sven Heinemann erklärte, habe keines der mit den Geräten der Feuerwehr messbaren Gase festgestellt werden können.

Die Polizei ermittele wegen Körperverletzung, sagte deren Sprecher Andreas Hellweg. Zeugen würden zurzeit befragt. Ob das Gas vorsätzlich versprüht oder durch einen technischen Defekt ausgetreten sei, könne nicht gesagt werden. Der Werkstattbereich sei beschlagnahmt worden, das Hauptgebäude der Schule sei nicht betroffen.

Inzwischen hätten alle Schüler nach entsprechender Untersuchung die Krankenhäuser wieder verlassen können.

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