Pritschenwagen war nicht besetzt – zweiter Unfall zur gleichen Zeit auf der B 64
Ausleger zerstört Führerhaus

Herste/Erkeln (WB/sos/fsp). Gut zu tun hatte die Polizei am frühen Nachmittag im Raum Brakel/Bad Driburg. Nahezu zeitgleich kam es zu zwei Unfällen.

Donnerstag, 16.03.2017, 17:15 Uhr aktualisiert: 16.03.2017, 17:17 Uhr
In dem vom Fass-Ausleger zerstörten Fahrerhaus hat zum Glück niemand mehr gesessen. Foto: Frank Spiegel
In dem vom Fass-Ausleger zerstörten Fahrerhaus hat zum Glück niemand mehr gesessen. Foto: Frank Spiegel
Karambolage auf der B 64 bei Istrup: Der Fahrer des Mercedes wurde ins Krankenhaus gebracht.

Karambolage auf der B 64 bei Istrup: Der Fahrer des Mercedes wurde ins Krankenhaus gebracht. Foto: Sabine Robrecht

Auf der B 64 bei Herste sind gegen 13.45 Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Der Fahrer (56) eines Audi aus Brakel kam aus Richtung Bad Driburg und setzte kurz nach der Abfahrt Herste in einer leichten Rechtskurve zu einem Überholmanöver an.

Ein entgegenkommender Mercedes-Fahrer (62) wich nach rechts aus. Trotzdem stießen die Autos seitlich zusammen. Das linke Vorderrad des Audi wurde abgerissen.

Fahrer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Der Wagen rutschte etwa 180 Meter über den Asphalt, bevor er auf dem rechten Seitenstreifen zum Stehen kam.

Der Mercedes-Fahrer wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Im Auto waren auch zwei Hunde gewesen. Die Notärztin nahm sie im Rettungswagen mit und organisierte ihren Verbleib.

Der Fahrer des Audi und die beiden Mitinsassen blieben unverletzt. Glück im Unglück hatten die Beteiligten, weil die Leitplanke kurz vor der Unfallstelle zu Ende war.

So konnte der aus Bad Driburg stammende Mercedes-Fahrer ausweichen und eine Frontalkollision verhindern.

Bauhof-Mitarbeiter im Glück

Zur gleichen Zeit hatten bei Erkeln zwei Mitarbeiter des Brakeler Bauhofes großes Glück.

Sie hatten ihren Pritschenwagen auf dem parallel zur K39 verlaufenden Kapellenweg abgestellt, um Bäume zu schneiden, als vom Hampenhäuser Berg ein Traktor mit angehängtem Güllefass herunterfuhr.

Aus ungeklärter Ursache löste sich ein Ausleger des Güllefasses und krachte in das Fahrerhaus.

»Hätte dort noch jemand gesessen, hätte die Person das vermutlich nicht überlebt«, so ein Polizeisprecher. Den Schaden schätzen die Beamten auf 30.000 Euro.

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