Friedrich Merz spricht vor 600 Zuhörern beim Sparkassenfinanzforum
Merz: »Die AfD ist der deutsche Trump«

Brakel (WB/tig). Friedrich Merz glaubt nicht an den vorzeitigen Amtsverzicht Donald Trumps, genau so wenig an die politische Schockstarre nach der Bundestagswahl. Warum? Das hat der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag und Aufsichtsratschef des weltgrößten Vermögensverwalters den 600 Besuchern des 22. Sparkassenfinanzforums in der Brakeler Stadthalle erklärt.

Freitag, 29.09.2017, 16:19 Uhr aktualisiert: 29.09.2017, 18:59 Uhr
Friedrich Merz kennt Licht und Schatten in der Welt der Banker, Großindustriellen und Politiker. Foto: Timo Gemmeke
Friedrich Merz kennt Licht und Schatten in der Welt der Banker, Großindustriellen und Politiker. Foto: Timo Gemmeke

Der große, recht schmale Mann auf dem Podium entschuldigt sich eingangs. Seine Stimme sei etwas belegt, wahrscheinlich als Folge einer Geburtstagsfeier mit Freunden im Schwarzwald. Friedrich Merz kann reden. Wenn er von seinem Einblick hinter die Kulissen einer Senatorensiedlung in Washington spricht, über die Kontrollfantasien der Chinesen auf afrikanischen Absatzmärkten und auch über sein eigenes Land, dann wirkt er glaubwürdig. 600 Menschen sind nach Brakel gekommen, um den Mann zu hören, der einst mit seiner Bierdeckel-Steuererklärung bekannt wurde.

Als Einstieg in seinen Querschnitt durch die Umstände, die als »große Probleme unserer Zeit« tituliert werden, erzählt Merz von einer Arbeitswoche. Der ersten Arbeitswoche im Jahr 2017. Donald Trump wird US-Präsident, Theresa May hält ihre »Hard Brexit«-Rede, Erdogan drückt seine Präsidialverfassung durch. Die Welt scheint vor dem totalen Umbruch zu stehen, Trotz aller Desillusion mahnt Merz: »Wenn wir auf die Probleme unserer Zeit schauen, müssen wir als erstes darauf achten, dass die Welt nicht nur aus Amerika und Europa besteht.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 29. September, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Höxter.

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