Sa., 15.09.2018

Bockbieranstich in Brakel-Rheder: Schlossbrauerei eröffnet Starkbierzeit Ein Prosit der Gemütlichkeit

Ein Prosit der Gemütlichkeit: Nachdem Ehrenbezirksbrandmeister Reinhard Fehr (Mitte) das Fass angestochen hatte, stieß er mit Gastgebern und Gästen an: Gabriele Freifrau von Spiegel (rechts), Ferdinand Freiherr von Spiegel (3. von rechts), Brauerei-Betriebsleiter Markus Lopsien (4. von rechts), stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Grewe und Vertreter der Schützen und der Geistlichkeit.

Ein Prosit der Gemütlichkeit: Nachdem Ehrenbezirksbrandmeister Reinhard Fehr (Mitte) das Fass angestochen hatte, stieß er mit Gastgebern und Gästen an: Gabriele Freifrau von Spiegel (rechts), Ferdinand Freiherr von Spiegel (3. von rechts), Brauerei-Betriebsleiter Markus Lopsien (4. von rechts), stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Grewe und Vertreter der Schützen und der Geistlichkeit. Foto: Sabine Robrecht

Brakel-Rheder (WB/sos). Eine Woche vor Beginn der Wiesn in München hat das Team der Schlossbrauerei Rheder mit dem traditionellen Bockbieranstich in der Gutsscheune die Oktoberfest-Saison im Kreis Höxter eingeläutet. Etwa 1500 Gäste – viele von ihnen in Lederhose und feschem Dirndl – starteten bestens gelaunt in die Starkbierzeit.

Wie sehr die Gästeschar die bayerische Gemütlichkeit liebt, zeigte sich nicht nur in den vielen Trachten-Outfits, sondern auch bei den Musikwünschen. Gleich zu Beginn des Abends wollte einer der Besucher das Kufsteinlied hören. Sehr gerne erfüllten die Scherfeder Musikanten, die den Bockbieranstich seit jeher mitgestalten, diesen Wunsch. Und die Besucher schunkelten und stimmten textsicher mit ein in dieses bekannte volkstümliche Lied.

Zuvor begrüßte der junge Schlossherr Ferdinand Freiherr von Spiegel die illustre Festgemeinde samt Ehrengäste – unter ihnen traditionell die Schützenbruderschaften und -vereine unter anderem aus Brakel, Riesel, Rheder, Borgholz, Dringenberg und Beller. Der Schützenverein Paderborn war ebenso wie eine Gruppe aus Lichtenau in Bus-Stärke angereist. Und auch der BVB-Fanclub mit Spielmannszug aus Wrexen sowie das Team vom »Hohen Meißner« feierten den Bockbieranstich mit.

»Wir dürfen auf eine gute Saison mit vielen geleerten Fässern zurückblicken«, resümierte Baron von Spiegel, in seiner Begrüßungsansprache. Spürbar sei der Trend, »dass die Menschen sich wieder auf das besinnen, was schon immer gut war, so auch das Bier aus der Heimat«.

In einer Zeit, die immer schnelllebiger und komplizierter zu werden scheine, sei es umso wichtiger, sich auch wieder auf die Heimat zu besinnen, bezog der Gastgeber des Abends Position. »Wir sind stolz, ein Teil dieses Stücks Heimat zu sein, genauso wie viele andere Handwerksbetriebe vor Ort, die Arbeitsplätze hier erhalten und tagtäglich dafür sorgen, dass das Leben in unserer Region so lebenswürdig ist.«

Nach diesem engagierten Bekenntnis zum Kreis Höxter richteten sich die Augen der Besucher auf das erste Fass Bockbier. Reinhard Fehr, Ehrenbezirksbrandmeister des Regierungsbezirks Detmold, band sich die Schürze um und rüstete sich mit dem Holzhammer aus. Nach einigen kräftigen Schlägen floss das süffige und bekömmliche Bier unter großem Beifall in die Gläser.

Der Doppelbock hat, so Betriebsleiter Markus Lopsien, 18,2 Prozent Stammwürze und ist damit das stärkste Bier in der Produktpalette der Brauerei. Es und wurde mit vier unterschiedlichen Malzen gebraut. Der Bockbieranstich hat seit mehr als 30 Jahren bei der Schlossbrauerei Tradition.

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