Di., 23.04.2019

Oster-Auftritt in Brakel: Interview mit Schäfer Heinrich Er liebt das Bad in der Menge

Der Elferrat des Karnevalsvereins »Brakel Radau« mit Steffen Krelaus, Thomas Koch (Vizepräsident), Conny Sander und Doris Schünemann (ganz rechts) begrüßt Schäfer Heinrich zusammen mit weiteren Fans herzlich in der Gaststätte »Zum Löwen«. Heinrich kennt den Kreis Höxter unter anderem von Auftritten beim Brakeler Annentag und auch in Willebadessen. In Höxter feierten die Menschen ihn vor einigen Jahren beim Weihnachtsmarkt. Heinrich hat Freude daran, seine Fans zu unterhalten.

Der Elferrat des Karnevalsvereins »Brakel Radau« mit Steffen Krelaus, Thomas Koch (Vizepräsident), Conny Sander und Doris Schünemann (ganz rechts) begrüßt Schäfer Heinrich zusammen mit weiteren Fans herzlich in der Gaststätte »Zum Löwen«. Heinrich kennt den Kreis Höxter unter anderem von Auftritten beim Brakeler Annentag und auch in Willebadessen. In Höxter feierten die Menschen ihn vor einigen Jahren beim Weihnachtsmarkt. Heinrich hat Freude daran, seine Fans zu unterhalten. Foto: Sabine Robrecht

Brakel (WB). Überall, wo er auftaucht, möchten Menschen ein Selfie mit ihm machen: Deutschlands bekanntester Schäfer, Heinrich Gersmeier (52) aus Völlinghausen bei Erwitte, Kreis Soest, liebt das Bad in der Menge. Nach zehn Jahren im Showgeschäft steht der singende Landwirt immer noch mit Freude auf der Bühne. Und er ist leutselig wie eh und je. So auch am Ostersonntagabend in der Gaststätte »Zum Löwen« in Brakel. Vor dem Auftritt sprach WESTFALEN-BLATT-Redakteurin Sabine Robrecht mit (Kult-)Schäfer Heinrich.

Heinrich, was machen Ihre Schafe?

Schäfer Heinrich: Den Schafen geht es gut. Sie haben ausreichend zu essen. Wir hoffen, dass dieser Sommer nicht wieder zu heiß wird. Regen nach der Ernte wäre top, sodass das Gras auch wieder nachwachsen kann. Bis Ende Juni ist Futter vorhanden, danach muss man schauen, wie die Witterung verläuft.

 

Haben Sie Ihre Herde noch in voller Größe? In den Medien hieß es, Sie mussten einige Tiere verkaufen.

Schäfer Heinrich: Die Herde ist noch in voller Größe da, weil der Nachwuchs mittlerweile wieder dazu gekommen ist – um die 210 Lämmer.

Mallorca steht vor der Tür. Wer kümmert sich um die Tiere, wenn Sie unterwegs sind?

Schäfer Heinrich: Ein guter Freund, Bernhard, kümmert sich liebevoll um die Tiere, wenn ich auf Reisen bin.

Wie ist Ihr erster Spielfilm gelaufen? Kommt er irgendwann ins Fernsehen?

Schäfer Heinrich: Es war eine tolle große Premiere in Paderborn und Lippstadt. Im Kino ist er gut angelaufen. Ob der Film im Fernsehen gezeigt wird, muss das jeweilige Redaktionsteam des TV- Senders entscheiden.

Sie sind seit zehn Jahren im Showgeschäft. Sind Sie nach wie vor gut gebucht?

Schäfer Heinrich: Nach wie vor bin ich gut gebucht. Ich bin in der Hauptsaison jede Woche ein bis zwei Mal auf Mallorca im »Bierkönig« und im »Oberbayern«. Viele Veranstalter buchen mich für jegliche Art von Veranstaltungen in ganz Deutschland. Alles über meine Auftritte und Termine finden die Fans auf meiner Homepage schaeferheinrich.de.

Sie gelten als bekanntester Schäfer Deutschlands. Ist es unvermindert so, dass viele Leute Sie auf der Straße erkennen?

Schäfer Heinrich: Das ist so. Egal wo ich bin. Ob auf dem Feld, auf der Wiese, in der Stadt, am Flughafen Paderborn, auf Mallorca oder jüngst beim Videodreh zur neuen Single »Haus am Hühnerfrikasee« in Olsberg. Ebenso kommen viele Menschen von auswärts auf meinen Hof und freuen sich über ein Foto und eine Autogrammkarte von mir.

Auf der Bühne gestanden haben Sie schon als Dreikäsehoch. Mit Ihrem Vater haben Sie das Schäferlied gesungen.

Schäfer Heinrich: Genau. Zu besonderen Anlässen – Jubiläen, Hochzeiten oder Polterabenden – sind wir, wenn das Fest auf dem Höhepunkt war, auf die Bühne gegangen und haben das Schäferlied gesungen. Ich stand auf einem Stuhl neben meinem Vater. Wenn mein neuer Song so erfolgreich wird wie das Schäferlied, wäre mein Vater sicher stolz, wenn er das miterleben würde.

Für die neue Single »Haus am Hühnerfrikasee« haben Sie in Olsberg im Sauerland ein Video aufgenommen. Wie war der Dreh?

Schäfer Heinrich: Der Videodreh ist super verlaufen. Wir hatten strahlend blauen Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Das waren schon ideale Voraussetzungen für tolle Videoaufnahmen vor der Kulisse des Sees in Olsberg. Die Szenen sind im Kasten, und wir hatten alle sehr viel Spaß. Freut euch auf das gesamte Video und die Veröffentlichung am 26. April. Wir haben eine Szene bereits auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht.

Sie sind bei »Bauer sucht Frau« bekannt geworden. Wie sieht es aus mit den Frauen?

Schäfer Heinrich: Ich habe immer den Spruch auf den Lippen: »Millionen Frauen lieben mich, nur eine Frau, die hab’ ich nicht.«

Sie sind oft im Kreis Höxter unterwegs. Möchten Sie hier nicht mal ein Video drehen?

Schäfer Heinrich: Liebend gerne. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, bin ich dabei. Für Anregungen und Ideen bin ich dankbar.

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