Mo., 17.06.2019

Schützenfest Istrup: Tobias und Verena Vandieken im Mittelpunkt Vereine stärken Zusammenhalt

Das Königspaar der St. Bartholomäus-Schützenbruderschaft Istrup, Tobias und Verena Vandieken (Mitte), wurde von seinem Hofstaat unterstützt. Diesem gehörten an: Svenja Hering und Hubertus Klages (von links), Madlen Mager und Bernd Stieren-Knoke, Eva und Alexander Hartmann sowie Christina und Dirk Stieren. Als Königsbegleiter fungierten Michael (rechts) und Markus Tewes.

Das Königspaar der St. Bartholomäus-Schützenbruderschaft Istrup, Tobias und Verena Vandieken (Mitte), wurde von seinem Hofstaat unterstützt. Diesem gehörten an: Svenja Hering und Hubertus Klages (von links), Madlen Mager und Bernd Stieren-Knoke, Eva und Alexander Hartmann sowie Christina und Dirk Stieren. Als Königsbegleiter fungierten Michael (rechts) und Markus Tewes. Foto: Jürgen Köster

Brakel-Istrup (jk). Drei Tage lang hat die St. Bartholomäus-Schützenbruderschaft Istrup ihr Fest des Jahres gefeiert. Im Mittelpunkt stand dabei das Königspaar Tobias (40) und Verena (36) Vandieken mit seinem Hofstaat.

Diesen bildeten Madlen Mager und Bernd Stieren-Knoke, Christina und Dirk Stieren, Svenja Hering und Hubertus Klages sowie Eva und Alexander Hartmann. Als Königsbegleiter fungierten Michael und Markus Tewes.

Mit dem Großen Zapfenstreich am gerade erst renovierten Ehrenmal erlebte das Fest einen ersten Höhepunkt. Doch natürlich war der Sonntag der Festtag, dem alle entgegengefiebert hatten. Zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen, als die Regenten kurz nach einem kräftigen Regenschauer mit ihrem prächtigen Hofstaat abgeholt und zum Festakt geleitet wurden.

Die Festansprache hielt Bürgermeister Hermann Temme. Sein besonderer Gruß galt natürlich dem amtierenden Königspaar Tobias und Verena Vandieken, »wobei ich natürlich ganz besonders stolz bin, dass einer meiner geschätzten Mitarbeiter die Königswürde errungen hat«, sagte Temme mit Blick auf den Würdenträger, der am städtischen Bauhof beschäftigt ist.

Alle beteiligen sich aktiv

Der Bürgermeister ging in seiner Rede auf die Bedeutung des Schützenwesens hinsichtlich des Bewahrens von Traditionen ein. Daher sei das Schützenwesen nach wie vor zeitgemäß. Gerade in der ländlichen Region würden lebendige Vereine gebraucht, die den Zusammenhalt stärken und sich um die Pflege bewährter Traditionen bemühen.

»Dazu zählen für mich nicht nur die Schützenvereine, sondern alle Vereine, die sich in einer Stadt oder einem Dorf gegründet haben. Sie alle tragen dazu bei, dass ein Dorf lebenswert ist und bleibt«, sagte Temme. Bei den Schützenvereinen mit ihren alten Traditionen schließe sich die Modernität jedoch durchaus nicht aus. Das sehe man in Istrup, wo auch die Jüngeren am Schützenfest teilnähmen, in den Verein eintreten und sich aktiv beteiligten, Verantwortung übernähmen oder eben nach der Königswürde strebten. Schützenvereine spielten nach wie vor eine gewichtige Rolle im Leben der Städte und Gemeinden. Sie hätten neue Aufgaben gefunden, die auf dem alten Brauchtum fußten und pflegten somit heute eher das bürgerschaftliche Engagement.

Nach der Ansprache, der Parade und dem Vorbeimarsch setzte sich der Festzug in Richtung Bürgerhalle in Bewegung. Dort hatte bereits am Vorabend die Partyband »Live« für beste Stimmung gesorgt und tat dies auch am Sonntag wieder.

Das Schützenfrühstück mit zahlreichen Ehrungen prägte traditionsgemäß den Schützenfestmontag, bevor am Nachmittag die Würdenträger für das kommende Jahr ermittelt wurden.

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