Fr., 21.06.2019

Detlef Bargholt und Barbara Schoppmeier regieren die Bökendorfer Schützen Festrednerin der Unesco lobt Heimat

In Bökendorf wurde das Schützenfest gefeiert. Regiert haben Detlef Bargholt und Barbara Schoppmeier (Mitte). Begleitet wurden das Königspaar von seinem Hofstaat mit Jörg und Jennifer Müller (von links), Benedikt und Inga Stöver, Marcus und Sonja Multhaupt, Henrik und Teresa Wagener, Jörg und Manuela Geist sowie Matthias und Corinna Gabsch.

In Bökendorf wurde das Schützenfest gefeiert. Regiert haben Detlef Bargholt und Barbara Schoppmeier (Mitte). Begleitet wurden das Königspaar von seinem Hofstaat mit Jörg und Jennifer Müller (von links), Benedikt und Inga Stöver, Marcus und Sonja Multhaupt, Henrik und Teresa Wagener, Jörg und Manuela Geist sowie Matthias und Corinna Gabsch. Foto: Ellen Waldeyer

Von Ellen Waldeyer

Bökendorf (WB). Die Schützengilde Bökendorf hat über Fronleichnam das traditionelle Schützenfest mit den Regenten Detlef Bargholt und Barbara Schoppmeier ausgiebig gefeiert. Die Festrede hat Katharina Bonnenfant von der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der Unesco gehalten.

Ein langer Umzug erstreckte sich am Donnerstagnachmittag durch Bökendorfs Straßen. Viele Schützen aus Bökendorf und aus dem Gastverein Riesel marschierten in ihren grünen Uniformen bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Besonders bejubelt wurde das Königspaar mit Hofstaat. Barbara Schoppmeier sorgte in ihrer aufwendigen beerenfarbigen Robe mit Volants und Schleppe für Beifall am Straßenrand. Die Hofstaatdamen haben farblich und auch schnitttechnisch harmoniert. Jeweils zwei Damen glänzten in dem gleichen Kleid. Die mit Tüll bestückten Kleider konnten in Pink, Mint und Weiß bestaunt werden.

Festrednerin war Katharina Bonnenfant. Die gebürtige Bökendorferin ist Ständige Vertreterin Deutschlands für die Unesco und ist vor zwanzig Jahren aus dem 780-Seelen-Dorf weggezogen. Seitdem hat sie in sechs verschiedenen Ländern gewohnt.

In ihrer Rede ging sie auf die Besonderheiten des Schützenfestes ein: Glaube, Heimat und Tradition. Bei einem solchen Fest feiere man seine Heimat und die Zugehörigkeit. »Die Heimat ist ein unübersetzbarer Begriff. Es ist nicht nur ein geografischer Ort, sondern auch ein Ort der Gefühle. Dort gehört man hin und fühlt sich geborgen«, stellte Katharina Bonnenfant fest.

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