Di., 24.09.2019

UWG/CWG feiert in Brakel 30-jähriges Bestehen Mit ihnen macht Politik Spaß

Für langjährige Vorstandsarbeit und treue Unterstützung wurden beim Jubiläum geehrt: (von links) Erwin und Mechthild Volkhausen, Franz und Walburga Rox, Johannes Tobisch, Anke und Michael Saalfeld, Dorothee und Paul Wintermeyer, Klemens und Hiltrud Langsch sowie Robert und Margarete Rissing. Die UWG/CWG feierte jetzt ihr 30-jähriges Bestehen.

Für langjährige Vorstandsarbeit und treue Unterstützung wurden beim Jubiläum geehrt: (von links) Erwin und Mechthild Volkhausen, Franz und Walburga Rox, Johannes Tobisch, Anke und Michael Saalfeld, Dorothee und Paul Wintermeyer, Klemens und Hiltrud Langsch sowie Robert und Margarete Rissing. Die UWG/CWG feierte jetzt ihr 30-jähriges Bestehen. Foto: Greta Wiedemeier

Von Greta Wiedemeier

Brakel (WB). »Politik muss auch Spaß machen – das hat mit euch immer geklappt« – mit diesen Worten sprach Landrat Friedhelm Spieker der unabhängigen Wählergemeinschaft UWG/CWG Brakel bei ihrer Feier zum 30. Geburtstag seinen Respekt aus.

Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt war er ebenso wie der UWG-Kreisvorsitzende Hermann Evers, der langjährige ehemalige Fraktionsvorsitzende Paul Wintermeyer und Bürgermeister Hermann Temme gern der Einladung der Partei gefolgt.

»Unsere Wählergemeinschaft ist seit 30 Jahren die Alternative zu den etablierten Parteien in Brakel«, verkündete Robert Rissing zu Beginn der Feierlichkeiten in der Meierei stolz.

Alternative zu den etablierten Parteien

1989 machten sich Josef Budde und Franz Borsch auf Kandidatensuche: Sie hatten die Landwirte auf dem Feld angesprochen und die Bürger kurz nach Feierabend auch in der Kneipe von der Notwendigkeit einer Wählergemeinschaftsgründung überzeugt. »Wie das bei uns auf dem Lande so üblich ist, haben sie dann bei anregenden Gesprächen mit Bier und warmem Wacholder die notwendigen Kandidaten gefunden«, schmunzelte Rissing im Rückblick. Einige der Gründungsmitglieder sind auch heute noch in der Wählergemeinschaft aktiv.

Seit dem Jahr 1989 ist die UWG/CWG nun ununterbrochen im Rat der Stadt Brakel vertreten. Der Vorsitzende betonte weiter, dass man durch die Unabhängigkeit den Vorteil habe, nicht auf Beschlüsse auf Landes- und Bundesebene Rücksicht nehmen zu müssen, sondern getreu dem Motto »Nur dem Bürger verpflichtet« individuell für die eigene Stadt entscheiden könne.

Fraktionsvorsitzender Johannes Tobisch wusste auch die Opfer, die die Mitglieder bringen, zu schätzen: »Wer sich aktiv einbringt weiß, dass zuhause auch mal einiges liegen bleibt. Wenn samstags ein Anruf kommt, dass noch ein wichtiges Thema diskutiert werden muss, dann muss das Rasenmähen manchmal hinten anstehen«.

Der Rasen muss manchmal warten

Dass Brakel heute so gut aufgestellt sei, sei auch ein Verdienst der Wählergemeinschaft – »das sage auch ich als CDU-Mann«, so Bürgermeister Temme. Rissing treffe immer den richtigen Ton und kümmere sich mit viel Herzblut um die Belange der Stadt. »Auch bei Meinungsverschiedenheiten ist die Zusammenarbeit stets von Sachlichkeit und Konstruktivität geprägt«, so Temme.

»Brakel ist heute eine liebens- und lebenswerte Stadt, dazu haben auch wir unseren Teil beigetragen. Das soll auch in den nächsten Jahren so bleiben«, hieß es aus den Reihen der Wählergemeinschaft, die den runden Geburtstag bei Speisen und Getränken im Anschluss an die Festreden noch gebührend feierte.

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