Mi., 04.12.2019

Busse, die auf Abruf fahren: CDU im Kreis Höxter plädiert für bessere Mobilitätsangebote Zusätzliche Mittel für den ÖPNV

Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion in Gehrden: Im Bild (vorne von links) Kämmerer Gerhard Handermann und Fraktionsvorsitzender Dr. Josef Lammers sowie (hinten von links) Bernd Grundkötter, Stefan Böker, Giesela Müller, Landrat Friedhelm Spieker, Sascha Meyer, Franz Josef Schröder, Heike Hartmann, Johannes Wöstefeld, Wilhelm Skroch, Bertwin Kühlmann, Paul Kröger, Heinz-Günther Koßmann, Michael Werner, MDL Mathias Goeken, Werner Dürdoth, Jürgen Wiegartz-Dierkes, Walter Frischemeyer, Regina Feischen, Thomas Johlen, Georg Moritz, Kreisdirektor Klaus Schumacher, Andreas Frank, Heiko Hansmann, Klaus Brune, Heinz Seifert.

Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion in Gehrden: Im Bild (vorne von links) Kämmerer Gerhard Handermann und Fraktionsvorsitzender Dr. Josef Lammers sowie (hinten von links) Bernd Grundkötter, Stefan Böker, Giesela Müller, Landrat Friedhelm Spieker, Sascha Meyer, Franz Josef Schröder, Heike Hartmann, Johannes Wöstefeld, Wilhelm Skroch, Bertwin Kühlmann, Paul Kröger, Heinz-Günther Koßmann, Michael Werner, MDL Mathias Goeken, Werner Dürdoth, Jürgen Wiegartz-Dierkes, Walter Frischemeyer, Regina Feischen, Thomas Johlen, Georg Moritz, Kreisdirektor Klaus Schumacher, Andreas Frank, Heiko Hansmann, Klaus Brune, Heinz Seifert. Foto: CDU

Höxter/Gehrden (WB). Die CDU im Kreis Höxter will 100.000 Euro zusätzlich in den Kreishauhalt für 2020 einstellen, um bessere Mobilitätsangebote zu schaffen. Beispielsweise nennt Fraktionschef Dr. Josef Lammers Angebotserweiterungen im Busverkehr, Mobilstationen mit Mietfahrrädern und Busse, die nach Bedarf auf Abruf fahren. „Wir wollen insbesondere unter dem Aspekt des Klimaschutzes den Öffentlichen Personennahverkehr als maßgebliche Variante der Mobilität in den Mittelpunkt rücken“, sagt Lammers.

Die Erfahrung aus anderen Regionen zeige, dass mehr Angebote, schnellere Verbindungen und günstigere Preise zu einer höheren Nutzung von Bussen und Bahnen führten. Die 100.000 Euro sollen als Anschubfinanzierung gedacht sein, um zusammen mit dem Kreis Paderborn und dem Nahverkehrsverbund Paderborn Höxter Konzepte zu entwickeln.

Mehr Busverbindungen auf den Dörfern

Im Rahmen einer Sitzung hat die CDU-Kreistagsfraktion den Ausbau des ÖPNV und die Unterstützung des NPH in Gehrden besprochen. „Wir unterstützen das Vorhaben des NPH, besseren öffentlichen Nahverkehr, insbesondere häufigere Busverbindungen im ländlichen Bereich, anzubieten, ausdrücklich und sprechen uns für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus“, betonten die Christdemokraten. Dies sei nicht nur wichtig für eine bessere Mobilität auf dem Land sondern zugleich ein Schlüsselthema für Umwelt und Klimaschutz.

In der jährlichen Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion in Gehrden war der Haushalt 2020 Hauptthema. Neben der Fraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, Landrat Friedhelm Spieker, Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Gerhard Handermann, Andreas Frank, Klaus Brune und Michael Werner teil.

Neue Stellen im Jugendamt

Zu Beginn der Tagung erläuterte Kreis-Kämmerer Gerhard Handermann den Haushaltsentwurf 2020. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das kommende Jahr auf ein Haushaltsvolumen von rund 243 Millionen Euro blicken kann. Der Haushalt 2019 wird voraussichtlich mit minus 50.000 Euro abgeschlossen. Das anfängliche Haushaltsdefizit von minus zwei Millionen Euro sei durch eine gute und engagierte Arbeit der Kreisverwaltung und der Politik aufgeholt worden, so die CDU. „So kann das aktuelle Ergebnis als Punktlandung und Erfolg bezeichnet werden.“

2020 werden bei der Kreisverwaltung zwei neue Beamtenstellen und zwölf neue Stellen im tariflichen Angestelltenverhältnis geschaffen. Der Großteil dieser Stellen (7,5) sind allein im Bereich des Jugendamtes und drei Stellen für den Bereich Digitalisierung vorgesehen. An dieser Stelle zeige sich die deutliche Familienorientierung und das Annehmen der Aufgaben der digitalen Transformation.

In diesem Zusammenhang weisen die Fraktionsmitglieder darauf hin, dass dies mit einer Kreisumlage geschehe, die zu den niedrigsten in NRW gehöre, was bedeute, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnehme als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden niedriger belastet würden als in den meisten anderen Kreisen in NRW.

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