Umgestaltung und Sanierung der Sportanlage der Gesamtschule Brakel abgeschlossen
Schüler freuen sich über Minikickerfeld

 

 

Dienstag, 30.06.2020, 15:52 Uhr
Auf dem neuen, von den Schülern besonders begehrtem Minikickerfeld (vorne von links): Schulleiterin Sandra Florsch, Bürgermeister Hermann Temme, Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Volker Walle mit weiteren Vertretern der Stadt, Sportlehrern und -lehrerinnen sowie Architekt und Baufirma Foto: Reinhold Budde
Auf dem neuen, von den Schülern besonders begehrtem Minikickerfeld (vorne von links): Schulleiterin Sandra Florsch, Bürgermeister Hermann Temme, Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Volker Walle mit weiteren Vertretern der Stadt, Sportlehrern und -lehrerinnen sowie Architekt und Baufirma Foto: Reinhold Budde

 

Brakel (WB). Als am 28. Juli 2017 ein positiver Zuwendungsbescheid von der Bezirksregierung für die geplante Umgestaltung der Sportanlagen und Teile des Kunststoffrasens im Schulzentrum Brakels der Stadt Brakel überreicht wurde, war die Freude bei Bürgermeister Hermann Temme und den Lehrern groß. Denn „Bildung hat einen hohen Stellenwert in Brakel, und dazu gehören auch moderne Sportanlagen“, sagte Bürgermeister Temme am Dienstag bei der Segnung der neuen Sportanlage der Gesamtschule Brakel, die umgestaltet und saniert worden ist. Für die komplette Sanierung der Sportanlagen stand eine Fördersumme von 585.000 Euro zur Verfügung, der Eigenanteil der Stadt beträgt 65.000 Euro. Die Umgestaltung der Sportanlage der Gesamtschule Brakel hat insgesamt 450.000 Euro gekostet und wurde der Tradition entsprechend kirchlich von Pfarrer Wilhelm Koch und Pastor Volker Walle als Vertreter beider Kirchen gesegnet. Denn, wie Pfarrer Koch betont: „Wir müssen an die Zukunft denken, und Kinder sind unsere Zukunft.“

Minikickerfeld erfreut alle

Neben der Renovierung der Laufbahnen, Sprunggruben und des Mehrzweck-Spielfeldes wurden neu auf der Sportanlage integriert: eine Kugelstoßanlage, ein Beachvolleyballfeld, eine Finnenlaufbahn und das von den Schülern beim Bau viel beachtete Minikickerfeld.

„Darauf haben sich die Kinder am meisten gefreut“, berichtete Michael Auffenberg, Sportlehrer und stellvertretender Schulleiter der Gesamtschule. Er ergänzte: „Als ich 2012 nach Brakel kam, betrachtete ich natürlich zuerst die gesamte Sportanlage und dachte: Naja, geht ja noch, aber hier und da müsste mal etwas gemacht werden.“ Jetzt seien er und seine Kollegen mehr als zufrieden, denn die neue Sportanlage stehe top da.

Sieben Monate Bauzeit

Ende November 2019 konnte mit der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes bereits ein erster wichtiger Meilenstein des Modernisierungspaketes erreicht werden. Jetzt ist der zweite Schritt vollzogen. Gefördert aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“, wie Hermann Temme und Schulleiterin Sandra Florsch betonten, ist hier viel in die Zukunft, in die Jugend und in die Sportvereine investiert worden. „Das freut mich sehr und zeigt, wir investieren an den richtigen Stellen. Denn Sport und Bewegung sind in unserer medialen Welt wichtiger denn je geworden, gerade für die jungen Menschen“, sagte Bürgermeister Hermann Temme.

Die Neuplanung der Sportanlage war größtenteils eine Winterbaustelle. Da der Winter jedoch sehr mild war, gingen die Arbeiten zügig voran. Voll im Zeitplan von sieben Monaten ist das Projekt fertiggestellt worden, und das bedürfe schon professionelle und verlässliche Firmen, wie Temme betonte. Das Planungsbüro Pätzold und Snowadsky aus Osnabrück hat das Projekt geplant, die Bauleitung hatte Dipl.-Ing. Dirk Ihmor vom Büro Türk aus Siddessen. Die Firma Rathert aus Höxter hat die Arbeiten ausgeführt.

Anwohner zeigen Geduld

Hermann Temme bedankte sich auch bei den angrenzenden Anwohnern, die ein halbes Jahr lang Lärm und Baustellenverkehr hingenommen haben. In einem weiteren Schritt wird im kommenden Jahr die Turnhalle des ehemaligen PLG kernsaniert. Und das sei ein zukunftsweisender Ausblick und mache ihn stolz, denn es sei schon etwas ganz Besonderes, ein Projekt dieser Größenordnung hier in Brakel umsetzen zu können, meinte der Bürgermeister.

 

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