Familie Johlen-Hoppe gestaltet Gelände auch für menschliche Gäste attraktiv
Tausende nutzen die Hummelwiese

Brakel-Hampenhausen (WB). Die Hummelwiese der Familie Johlen-Hoppe in Hampenhausen blüht prächtig und hat tausende Fans – bislang allerdings überwiegend tierische.

Dienstag, 07.07.2020, 09:26 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 09:28 Uhr
Josef Hoppe (links), Sigrid Johlen-Hoppe und Günter Haas von der Brauerei Rheder hoffen auf viele Besucher der Hummelweise. Die Insekten haben sich schon zahlreich eingefunden. Auch menschliche Besucher sind willkommen. Foto: Frank Spiegel
Josef Hoppe (links), Sigrid Johlen-Hoppe und Günter Haas von der Brauerei Rheder hoffen auf viele Besucher der Hummelweise. Die Insekten haben sich schon zahlreich eingefunden. Auch menschliche Besucher sind willkommen. Foto: Frank Spiegel

Um die Wiese auch für die Menschen als Ausflugsziel über ihre Schönheit hinaus attraktiv zu gestalten, hat sich die Familie Johlen-Hoppe – sie hatte das Projekt im vergangenen Jahr gestartet – einiges einfallen lassen.

Unterirdischer Kühlschrank

In Kooperation mit der Brauerei Rheder gibt es zum Beispiel einen unterirdischen Kühlschrank. Zwei Röhren sind dafür im Erdboden versenkt. In einer gibt es Brauspezialitäten aus Rheder, in der anderen alkoholfreie Getränke. „Wir haben eine Spardose aufgestellt, in die diejenigen, die sich ein Getränk nehmen so viel Geld hineinschmeißen können, wie sie für richtig halten“, setzt Sigrid Johlen-Hoppe auf die Ehrlichkeit der Hummelwiesen-Besucher.

Für die gibt es inzwischen auch diverse Sitzgelegenheiten. Neben Baumstämmen zählen auch ein großer Sessel aus Industriepaletten und eine Bank dazu, die mit langen Seilen als Schaukel an der mächtigen Eiche hängt und zum gemütlichen Schaukeln einlädt.

Diverse Sitzgelegenheiten

Sigrid Johlen-Hoppe: „Hier können die Menschen zusammen mit den Insekten relaxen.“ Man habe die Wiese bewusst an der Kreisstraße 40 quasi „auf dem Präsentierteller“ angelegt, um vielen Menschen den Besuch dort zu ermöglichen – auch solchen, die dort kein Stück Hummelwiese gemietet haben. „Wir verstehen uns als kleines Naherholungsgebiet“, erläutert die Landwirtin.

Auf der Wiese blühen immer andere Blumen, sie wechselt daher ständig ihr Erscheinungsbild. Aktuell prägt das Blau-violett der Phacelia das Hummelparadies. Schon jetzt ist aber zu sehen, dass sich auch schon einige Sonnenblumen anschicken, bald mit ihrem kräftigen Gelb das Äußere des Areals zu prägen.

Picknick auf eigene Faust

Ursprünglich hatte die Familie Johlen-Hoppe geplant, Picknick-Tage anzubieten mit Bierwagen und weiteren Angeboten. „Wegen der derzeitigen durch Corona entstandenen Situation ist das in dieser Form leider nicht möglich“, bedauert Sigrid Johlen-Hoppe. Es werde aber niemand daran gehindert, auf eigene Faust zum Picknick zur Hummelwiese zu kommen.

Günter Haas, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Brauerei Rheder in unmittelbarer Nachbarschaft, findet das Projekt der Familie gut und freut sich, dass diese die Produkte der Brauerei in den Erdkühlschränken anbietet. Sollte sich die Situation wieder verbessern, würde er auch gern ein größeres Picknick an der Wiese unterstützen.

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