Gewaltige Rauchschwaden ziehen durch Riesel und Brakel - 90 Feuerwehrleute auf Gehöft im Einsatz - Kühe gerettet – mit Video
Großbrand zerstört Scheune, Holzlager und Mähdrescher

Brakel/Riesel (WB). In Riesel sind am frühen Montagmorgen eine 30 Meter lange Scheune für landwirtschaftliche Geräte, ein Strohlager sowie weitere Nebengebäude des landwirtschaftlichen Betriebes Klages im Dreifeldweg abgebrannt. 90 Feuerwehrleute waren vor Ort. Die Löscharbeiten zogen sich von kurz nach 3 Uhr bis in den Nachmittag hin. Verletzte gab es laut Feuerwehr nicht.

Montag, 13.07.2020, 11:04 Uhr aktualisiert: 13.07.2020, 19:02 Uhr
Seit 3 Uhr brennt das Gehöft Klages in Riesel. Viele landwirtschaftliche Farzeuge sind zerstört. Stroh- und Holzlager fackeln weiter. Es gibt eine große Rauchsäule. Foto: Michael Robrecht
Seit 3 Uhr brennt das Gehöft Klages in Riesel. Viele landwirtschaftliche Farzeuge sind zerstört. Stroh- und Holzlager fackeln weiter. Es gibt eine große Rauchsäule. Foto: Michael Robrecht

Gehöft in Riesel brennt: Hunderttausende Euro Schaden

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Die Stroh- und Holzlager sorgten dafür, dass immer wieder Glutnester und Rauchsäulen entstanden. Qualm lag wie eine Glocke über dem Nethetal und Smog zog über Stunden mitten in die Brakeler Innenstadt. Polizei und Feuerwehr baten die Anwohner und die Bürger in Brakel sowie in den umliegenden Orten, Türen und Fenster wegen der außergewöhnlich intensiven Rauchschwaden geschlossen zu halten.

Kreis Höxter und Polizei waren vor Ort, konnten zur Brandursache aber noch nichts sagen. Brakels Stadtbrandinspektor Sven Heinemann erläuterte, dass die Wasserversorgung über lange Schlauchleitungen– auch aus der Aa im Tal – aufgebaut werden musste. Die Zerstörung der offenen Scheune und der Lager sei nicht zu verhindern gewesen. „Alles hat in Vollbrand gestanden als die Einsatzkräfte angerückt sind.“

So einen großen Brand gab es in Riesel länger nicht. Landwirt Michael Klages kann immer noch nicht fassen, was da alles durch das Feuer zerstört worden ist. Zusammen mit Feuerwehr und Helfern schaut er sich am Morgen die rauchenden Ruinen an. Trecker, Mähdrescher, Eggen, Material für die Felder und die große Holzdimme, die über Stunden durchbrannte, waren nur noch Schutt und Asche. Die Kühe im Stall neben dem Hofareal blieben unverletzt. Auch das Wohnhaus der vierköpfigen Familie ist heil. Ein Saugwagen nahm Löschwasser auf, das durch ausgelaufene Betriebsstoffe verunreinigt worden war. Stadtbrandinspektor Heinemann berichtete, dass in Riesel und Umgebung wegen der massiven Rauchentwicklung Luftmessungen vorgenommen worden seien. Der Smog war teilweise so dicht, dass man auf der nahen B64 und der B252 (Ostwestfalenstraße) schlecht sehen konnte.

Über die Schadenshöhe und die Brandursache konnten die Verantwortlichen noch nichts sagen. Von 500.000 Euro ist in ersten Schätzungen die Rede. Brandsachverständige der Polizei beschlagnahmten das Hofgelände und starteten mit Untersuchungen. Pech hatte die Frau des Landwirts: Sie stürzte in der Aufregung am Morgen verletzte sich einen Fuß.

 

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