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Di., 17.10.2017

Der 47-jährige Angeklagte hatte die Tat gestanden Urteil im Prozess um Busentführung und Geiselnahme erwartet

Die Entführungsszene im März dieses Jahres.

Die Entführungsszene im März dieses Jahres. Foto: Dennis Pape

Paderborn (dpa). Im Prozess um die Entführung eines Linienbusses will das Landgericht Paderborn am Dienstag (9.00 Uhr) ein Urteil sprechen. Am ersten Verfahrenstag hatte der Angeklagte die Tat gestanden. Nur die Frage nach seinem Motiv war unklar geblieben. Ein Teil der Fahrt soll auch durch Hessen geführt haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 47-Jährigen Geiselnahme vor. Er soll den Fahrer des Kleinbusses am Abend des 24. März in Höxter mit einem Messer bedroht haben. Anschließend soll die Geisel den 47-Jährigen über mehrere Stunden kreuz und quer durch das Weserbergland gefahren haben. Im Schlepptau folgte ein Großaufgebot der Polizei mit zeitweise bis zu 40 Einsatzwagen.

Zum Tatzeitpunkt soll der Mann 2,3 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Auch Spuren von drei verschiedenen Medikamenten hätten sich gefunden. Der Angeklagte hatte ausgesagt, er wisse nicht mehr, warum er den Bus entführt habe.

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