38 Kilo Marihuana auf Drogenplantage in Höxter-Bosseborn angebaut
»Horror-Haus«: Cannabis im Wert von 200.000 Euro angebaut

Höxter (WB). Die im September im »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn entdeckte Cannabisplantage hatte eine erhebliche Größe. Die Ernte habe 38 Kilo Marihuana ergeben, teilte die Polizei Bielefeld mit.

Mittwoch, 08.11.2017, 17:17 Uhr aktualisiert: 08.11.2017, 19:21 Uhr
Im September war die Plantage von der Polizei im Haus in Bosseborn entdeckt worden. Foto: Timo Gemmeke
Im September war die Plantage von der Polizei im Haus in Bosseborn entdeckt worden. Foto: Timo Gemmeke

Die Drogen haben nach Schätzungen von Polizei und Staatsanwaltschaft einen Wert von etwa 200.000 Euro. Der Drogenfund steht nicht im Zusammenhang mit dem Verfahren um die jahrelange Misshandlung und den Tod von zwei Frauen. Wilfried W. und seine Ex-Frau Angelika W. sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt.

Das Haus war nach der Verhaftung des Paares verkauft worden. Die Polizei hatte im September zwölf Personen festgenommen. Von ihnen sitzen laut Auskunft eines Polizeisprechers derzeit noch sechs in Untersuchungshaft .

Kommentare

WB Leser  schrieb: 09.11.2017 13:56
Moderne Hexenjagd
@Detlef Weber,
die Konsumenten von Cannabis fallen weniger durch aggressives Verhalten auf und sind eher friedfertig.

Es ist doch jedem seine Sache, ob man sich am Wochenende besäuft oder (am wenigsten schädlich) mit Vaporizer Cannabis konsumiert. Ihr Verständnis von einem Staat der totalitär alles zu regeln hätte finde ich ziemlich daneben. Was geht den Staat das an? Cannabis wächst sowieso wie Unkraut und was die im Artikel im großen Stil machten kann jeder auch für Eigenbedarf, mit wenig Aufwand.

Der Staat wiederum macht völlig irrationale Gesetze und jagt Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr wenn sie nur Abbauprodukte im Blut haben, unser Unrecht hat Methode!


Detlef Weber  schrieb: 09.11.2017 08:51
Na und???
@ WB Leser
Neeeein, ist niiicht schlimm.
Ich zieh mir auch was rein, bekomme nichts mehr gebacken (ist mir ja voll egal, ey), eiere zombihaft durch die Gegend und bin nicht Herr-meiner-Dinge und für allen Schei**, den ich mache - da kann ich nichts für, weil ich ja nuuur gekifft habe...
Gut, dass die Gesetzgebung hier wenigstens einschreitet, sonst läuft hier gar nicht mehr und man kann sich nicht mehr auf die Straßen trauen.
Pfff, immer diese Alkohol- und Tabaktotenvergleich. Und was ist mit dem Autoverkehr? Hinfällige Zahlen...
WB Leser  schrieb: 08.11.2017 21:36
Na und?
Cannabis ist weniger schädlich als Alkohol, der Staat macht sich mit so einer irrationalen Gesetzgebung lächerlich. Cannabistote = 0, Alkoholtote = 74.000, Tbaktote = 120.000.

3 Kommentare
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