Mo., 23.04.2018

Kopf der Band soll für achteinhalb Jahre in Haft Weiteres Urteil nach Drogenanbau im »Horror-Haus« von Höxter

Das »Horror-Haus« in Bosseborn.

Das »Horror-Haus« in Bosseborn. Foto: Timo Gemmecke

Paderborn (dpa). Für den Anbau von Marihuana im sogenannten »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn hat das Landgericht Paderborn am Montag zwei Männer zu Haftstrafen verurteilt.

Die 26 und 43 Jahre alten Männer waren Mitglieder einer Drogen-Bande, die auf dem Anwesen 1000 Marihuana-Pflanzen mit einem Gesamtgewicht von 38 Kilogramm angepflanzt hatten.

Der ältere Hauptangeklagte galt als Kopf der Bande und muss für achteinhalb Jahre ins Gefängnis. Er hatte das Haus angemietet. Der 26-Jährige arbeitete als Fahrer. Er muss fünf Jahre in Haft. Beiden Männern waren noch weitere Drogengeschäfte im Kreis Höxter nachgewiesen worden.

Drei weitere Bandenmitglieder, darunter der Eigentümer des Gebäudes, waren bereits in der vergangenen Woche zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Das als »Horror-Haus« bekannt gewordene Anwesen in Höxter-Bosseborn, in dem ein Paar über Jahre hinweg Frauen gequält hatte, war im Frühjahr 2017 an einen Schotten verkauft worden. Als die Polizei im September das Anwesen durchsuchte, wurden Pflanzen im geschätzten Wert von rund 200.000 Euro gefunden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5682546?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516020%2F