Do., 16.08.2018

Modernste Technik für neue WBK setzt Maßstäbe – Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer im WB-Gespräch Vom Gang-Labor bis zur »Phase B«

Er ist Motivator, Ideengeber und Teamplayer: Rüdiger Pfeifer leitet als erfahrener Geschäftsführer die Weserbergland-Klinik in der Kreisstadt Höxter. Er hat schon mehrere größe Häuser in Deutschland zukünftsfähig gemacht.

Er ist Motivator, Ideengeber und Teamplayer: Rüdiger Pfeifer leitet als erfahrener Geschäftsführer die Weserbergland-Klinik in der Kreisstadt Höxter. Er hat schon mehrere größe Häuser in Deutschland zukünftsfähig gemacht. Foto: Harald Iding

Von Sarah Schünemann

 

Höxter (WB). Mit dem neuen Klinikbau investiert Asklepios vor allem in die Zukunft – die des Unternehmens, aber auch die der Patienten. Die geplante Reha-Klinik oberhalb der Kreisstadt will neue Maßstäbe setzen.

Die Arbeiten für das 25-Millionen-Projekt schreiten derzeit zügig voran. »Es wird im Neubau erstmalig ein modernes Gang-Labor geben, wo wir Probleme computergestützt identifizieren können«, führt Rüdiger Pfeifer aus. Dabei könnten auch Kraftmessungen stattfinden. Ein gesonderter Gang-Trainer wird sich der Patienten annehmen. »Manchmal ist wenig schon viel«, weiß der Geschäftsführer. Kleine Schritte könnten insbesondere alten Menschen immense Vorteile für ihre Lebensqualität bringen. Auch ein Handlabor mit ähnlichem Prinzip wird es geben sowie moderne Trainingsgeräte, die Einstellungen und Fortschritte speichern und in den Trainingsplan einfügen.

Das Konzept der Mitbetreuung pflegebedürftiger Angehöriger wird beibehalten. Ein neues Konzept für pflegende Angehörige werde zur Zeit erarbeitet. »In Kursen geben Mitarbeiter dann ihr Know-how weiter – beispielsweise wie sich Angehörige beim Mobilisieren nicht den Rücken kaputt machen«, beschreibt er.

Darüberhinaus soll die neurologische »Phase B«, die momentan im St. Ansgar Krankenhaus betreut wird, in der neuen WBK Platz finden. Therapeuten der Reha-Klinik arbeiten noch im Akutkrankenhaus mit diesen Patienten zusammen. »Wir müssen uns um Nachher kümmern«, gibt Pfeifer zu bedenken. Deshalb setzt die Klinik weiter auf ein ausführliches Entlassmanagement für Patienten. Das sei nicht nur für Ältere wichtig, sondern auch für die vielen jungen Leute, deren Erkrankung sich auf alles auswirkt.

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