Di., 13.11.2018

Gelungene Kunstaktion vor den Schulen, Kirchen und auf dem Marktplatz Friedensengel ist angekommen

Vertreter der Religionen und der Stadt Höxter haben am Dienstag (13. November) gemeinsam mit dem Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten (Mitte) den »Engel der Kulturen« in den Boden gelegt – als sichtbares Zeichen des interkulturellen Dialogs.

Vertreter der Religionen und der Stadt Höxter haben am Dienstag (13. November) gemeinsam mit dem Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten (Mitte) den »Engel der Kulturen« in den Boden gelegt – als sichtbares Zeichen des interkulturellen Dialogs. Foto: Harald Iding

Von Harald Iding

 

Höxter (WB). Der »Engel der Kulturen« als sichtbares Zeichen des Friedens ist in der Weserstadt Höxter angekommen. An der Kunstaktion beteiligten sich am Dienstag mehr als 400 Schüler, interessierte Bürger und zahlreiche Ehrengäste.

»Wir wollen damit ein Zeichen setzen des Zusammenhaltes – symbolhaft für das Schulzentrum und das Miteinander der Religionen und Kulturen«, betonten die Veranstalter an der ersten Station, dem Schulhof der Realschule Höxter.

 

 

Weitere Haltepunkte – wo symbolhaft mit einer rollenden Skulptur (»Engel der Kulturen«), die einen Durchmesser von etwa 1,50 Metern hat, ein »temporärer Sandabdruck« mit Quarzsand erstellt wurde – waren das Forum Jacobs Pins, die Ulu Moschee und zum Schluss noch die Nikolaikirche, wo die Schüler der dritten und vierten Klassen der Grundschule am Nicolaitor alle Beteiligten der Friedensaktion mit einem von Lilli Streich aus Höxter selbst verfassten Lied (»Friede, Friede für die Welt, Schalom, Salam Aleikum«) herzlich begrüßten. Die Leitung am Piano hatte Grundschul-Musiklehrerin Petra Salzburger-Brehmer inne.

Große Eisenskulptur rollt durch die Stadt

Dann wurde die große Eisenskulptur weitergerollt – bis zum eigentlichen Platz auf dem Marktplatz (direkt zwischen dem Café und der Baustelle Marktplatz Süd). Dort legten Vertreter der örtlichen Religionsgemeinschaften und der Stadt mit den Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten den kleinen »Engel der Kulturen« in Form eines Rings, mit blau eingefärbtem Spezialbeton und einem Rahmen aus Aluminium in den Boden. Die Freude über die gemeinsame Aktion war groß.

Mit Schneidbrenner am Werk

Am Ende wurde noch ein weiterer »Engel« mit einem Schneidbrenner aus einer Stahlplatte geschnitten – er dient bei der nächsten Aktion einer anderen Stadt wiederum als bleibender »Engel« im Boden. Und Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek durfte mit einem großen Stahlhammer die vorab von mehreren Gästen per Schneidbrenner ausgeschnittene Figur schließlich herausschlagen. Sie wird später Teil der Kunst-Säule für Jerusalem sein. Ein gemeinsames Gebet und das Brotteilen rundeten die Großveranstaltung in Höxters Innenstadt ab.

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