So., 23.12.2018

Feuer in Kleingartenanlage im Brückfeld in Höxter: Tiere gerettet - Löscharbeiten durch Asbest erschwert Zwei Gartenhütten abgebrannt: 100.000 Euro Schaden

Gartenhütten brennen beim Eintreffen der Polizei in voller Ausdehnung.

Gartenhütten brennen beim Eintreffen der Polizei in voller Ausdehnung. Foto: Polizei

Höxter (WB). Zwei Gartenhütten sind in der Nacht zu Samstag am Steinkrugsweg in Höxter abgebrannt. Mehrere Tiere konnten vor den Flammen gerettet werden.

Wie die Polizei mitteilte, war die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr zu einer Kleingartenanlage im Brückfeld gerufen worden. Zeugen hatten dort einen Feuerschein gemeldet.

»Die eintreffenden Polizeibeamten stellten zunächst eine brennende Gartenhütte fest. Das Feuer griff jedoch auch auf eine unmittelbar daneben stehende Hütte über«, hieß es in der Mitteilung.

Mehrere Tiere, darunter zwei Pferde, ein Pony, Ziegen und ein Hund, die sich auf den Grundstücken befanden, konnten vor den Flammen gerettet werden.

Gewässer untersucht

Die Löscharbeiten, die bis in die Morgenstunden andauerten, wurden durch asbesthaltiges Baumaterial erschwert. Die Höxteraner Feuerwehr wurde dabei durch Einsatzkräfte aus dem benachbarten niedersächsischen Gemeinden unterstützt. Durch die Feuerwehr wurde die untere Wasserbehörde an die Brandstelle gerufen, um zu klären, ob durch die Löscharbeiten Gefahren für Gewässer zu befürchten sind.

Der Brandsachbearbeiter der Kriminalpolizei nahm am Morgen die Ermittlungen zur bisher ungeklärten Brandursache auf. Ein 19-jähriger Feuerwehrmann erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die nahegelegene Fürstenberger Straße zwischen Höxter und Boffzen musste im Rahmen der Löscharbeiten gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet.

Kommentare

Danke

Danke an alle Einsatzkräfte, welche Stundenlang im Einsatz waren um schlimmeres zu verhindern.
Danke dass Ihr unsere Tiere gerettet habt.Alle sind wohl auf und in Sicherheit.
Danke vor allem an die jungen Melder des Feuers. Ohne Euch hätte das Feuer viel mehr Gärten betroffen durch die ganzem Hecken. Viele Tiere wären dem zum Opfer gefallen.
Dem jungen Feuerwehrmann wünschen wir gute Besserung.
Vielen Dank an Alle und trotzdem ein ruhiges und entspanntes Weihnachten.

100.000 € ?

100.000 € sind viele Wohnhäuser nicht wert, interessant was da so steht. Zumal es für Schrebergartenhäuser auch strikte Vorschriften gibt, zum Beispiel betreffend der Größe. Drückt dort unsere in der Regel überstrenge Verwaltung etwa beide Augen zu?

2 Kommentare

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