Fr., 15.02.2019

23 Gruppen organisieren Frauenaktionswochen – großes Programm Für ein l(i)ebenswertes Höxter

Zahlreiche engagierte Frauen aus Höxter und Umgebung organisieren die Frauenaktionswochen.

Zahlreiche engagierte Frauen aus Höxter und Umgebung organisieren die Frauenaktionswochen. Foto: Isabell Waschkies

Von Isabell Waschkies

Höxter (WB). Unsere Heimatstadt Höxter liebens- und lebenswert zu gestalten – dieses Ziel haben sich die Akteurinnen der diesjährigen Frauenaktionswochen gesteckt. 23 Gruppen bieten unter dem Motto »Unser Leben in Höxter – nachhaltig miteinander« insgesamt 27 Veranstaltungen an.

»Wir haben auch in diesem Jahr wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt, auf das wir stolz sein können«, berichtet Gleichstellungsbeauftragte Claudia Pelz-Weskamp über die mittlerweile 22. Frauenaktionswoche.

Geschichten aus Höxter

Den Auftakt der Aktionswochen, der genau auf den Internationalen Frauentag fällt, macht die Vernissage der Ausstellung »Wir sind Höxter – unsere Geschichten« am Freitag, 8. März, 16 Uhr, im Haus der VHS. Die Fotoausstellung portraitiert Rückkehrerinnen, Hiergebliebene und Zugezogene. »Sie werden berichten, warum sie sich in Höxter und Umgebung so heimisch fühlen. Ob Liebe, Beruf oder Landschaft, Gründe gibt es genug dafür«, kündigt Britta Bohr an, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Höxter. Zu sehen ist die Ausstellung dann bis zum 17. März.

Weiter geht es mit dem Frauenfrühstück am Samstag, 9. März, 9 Uhr, im Gemeindezentrum am Knüll. Dort wollen die Frauen an das Rudelsingen aus dem vergangenen Jahr anknüpfen. Anmeldungen werden bis zum 6. März unter Telefon 0152/53928990 oder per E-Mail unter rita.esau@web.d e angenommen.

»Die Welt ist voller Lösungen« lautet der Titel der Veranstaltung am Dienstag, 12. März. Inspiriert von Filmbeiträgen lernen die Teilnehmer Akteurinnen aus dem unmittelbaren Umfeld kennen. Gemeinsam wollen sie unter anderem ins Gespräch kommen mit Biobäuerin Jutta Sträter und Biobauer Hubertus Hartmann, Fleischereimeisterin Elina Wittrock und Wilhelm Güth (Obstpresse).

Mit der Kuh auf du und du

Um Landwirtschaft zum Anfassen , quasi mit der Kuh auf Du und Du, geht es am Freitag, 15. März, 15 Uhr. Der Bauernhof der Familie Schlüter in Ottbergen, Nethestraße 36, ist ein lebendiger Lernort mit 180 Tieren und rund 150 Hektar Land. Seit 2001 sind sie ein biologisch wirtschaftender Betrieb. »Kommt her, guckt und fragt«, freut sich Kathrin Schlüter vom Kreis-Landfrauenverband Höxter. Anmeldungen unter 05262/3701224.

Ramponierte Tonnen

Auch die Kreativität kennt bei der Frauenaktionswoche keine Grenzen. Dabei sollen ramponierte Abfalleimer zu Kunst werden. Frauen mit und ohne Behinderungen gestalten in einem Lackier-Workshop Abfalleimer zu wahren Kunstwerken um. »Dadurch wird Höxter sichtbar kreativ und die Mülleimer werden nicht mehr übersehen und häufiger genutzt«, sagt Silke Winter-Schrader vom Ludwig-Schloemann-Haus. Am Samstag, 16. März, wollen die Frauen ihre Kunstwerke von 11 Uhr an auf dem Marktplatz in Höxter vorstellen.

Dieses Jahr präsentieren die Veranstalter erstmalig Aktionen wie beispielsweise einen märchenhaften Kräutergang, an denen sich auch die Technische Hochschule OWL beteiligt. Auch werden neben dem Bio-Bauernhof auch weitere mittelständische Betriebe wie beispielsweise die Ölmühle Solling mit eingebunden.

»Unserem Frauennetzwerk ist es wichtig, die Bürger nicht nur zum Mitmachen zu bewegen, sondern diese auch zu informieren«, so Pelz-Weskamp. Mit der Veranstaltung »Landesgartenschau 2023 – Was Sie schon immer wissen wollten« wollen sie dieser Maxime gerecht werden. Wichtig ist den Veranstalterinnen auch das Thema Glauben und Kirche.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm liegt in der Stadtverwaltung Höxter sowie in zahlreichen Geschäften und Einrichtungen aus. Abrufbar ist es auch unter www.hoexter.de .

Männer sind erlaubt

Bis auf das Frauenfrühstück, sind auch Männer zu allen Veranstaltungen eingeladen, betont Pelz-Weskamp. »Frauenaktionswochen bedeuten also: Aktionen von Frauen für die gesamte Einwohnerschaft unserer Stadt und gerne auch über die Stadtgrenzen hinaus«, freut sich Pelz-Weskamp über zahlreiche Teilnehmer an allen Veranstaltungen.

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