Mi., 17.04.2019

Mann nach Familiendrama in Steinheim verletzt - Verletzter im Krankenhaus Nach Streit und Prügelei Schreckschusspistole gezogen

Ein 25 Jahre alter Mann hat eine Schreckschusswaffe (Symbolbild) gezogen und auf den Lebensgefährten seiner Mutter gezielt.

Ein 25 Jahre alter Mann hat eine Schreckschusswaffe (Symbolbild) gezogen und auf den Lebensgefährten seiner Mutter gezielt. Foto: dpa

Von Jürgen Drüke

Steinheim (WB). Mit einer Schreckschusspistole hat ein 25-jähriger Mann in Steinheim auf den Lebensgefährten seiner Mutter gezielt. Vorausgegangen seien ein Streit und eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, sagt die Polizei. Der ältere Mann (55) wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus nach Höxter gebracht.

So geschehen bei einem Familienstreit, der sich bereits am vergangenen Mittwoch in einer Steinheimer Wohnung ereignet hat. »Die Polizei wurde am vergangenen Mittwochabend alarmiert«, berichtete gestern Polizeipressesprecher Andreas Hellwig auf Anfrage des WESTFALEN-BLATTES. Die Ermittlungen würden noch laufen. Deshalb wollte der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Höxter zum Auslöser der Auseinandersetzung und zum Streitverlauf keine weiteren Angaben machen.

Tathergang rekonstruiert

Der Tathergang und zeitliche Ablauf des Familienstreits sei inzwischen rekonstruiert worden. Es sei zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, der laut Hellwig am vergangenen Mittwoch um etwa 19.50 Uhr begonnen hat, zwischen den beiden Männern gekommen. Im Verlauf der Auseinandersetzung habe der Sohn der Mutter zu einer Schreckschusspistole gegriffen und auf sein Gegenüber geschossen. Die Mutter, die beim Streit zugegen war, habe die Polizei aus der Wohnung heraus angerufen und darum gebeten, sofort nach Steinheim in das Haus zu kommen. Die Einsatzfahrzeuge der Polizei, Rettungswagen und Notarzt seien wenige Minuten nach Alarmierung am Einsatzort in einer Steinheimer Siedlung gewesen.

Der Lebensgefährte der Mutter habe sich bei der körperlichen Auseinandersetzung Verletzungen zugezogen und sei mit einem Krankenwagen ins St.-Ansgar- Krankenhaus nach Höxter transportiert worden. Der Verletzte habe sich nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand befunden, betonte der Polizeipressesprecher aus Höxter.

Aufgrund des schwebenden Verfahrens wollte Andreas Hellwig noch keine weiteren Angaben machen: »Wir warten den Ermittlungsbericht ab.«

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