Do., 23.05.2019

Mehr Personal für Beckenbau – Planer sollen Probleme zügiger als bisher melden Architekt: »Ende Juli wird das Freibad eröffnet«

Wasser im Höxteraner Freibad: So soll es ab Ende Juli nach der abgeschlossenen Sanierung endlich wieder aussehen.

Wasser im Höxteraner Freibad: So soll es ab Ende Juli nach der abgeschlossenen Sanierung endlich wieder aussehen.

Höxter (WB/thö). Das Höxteraner Freibad soll Ende Juli wiedereröffnen. Diesen Termin hat der Architekt Benjamin Cessa am Mittwochabend im Bäderausschuss genannt. Die Beckenbaufirma wolle in den kommenden Wochen ihr Personal aufstocken, um diesen Termin einhalten zu können.

Derzeit liefen auf dem Gelände die Pflasterarbeiten. Die Technik sei weitestgehend eingebaut, in dieser Woche sei der Schaltschrank geliefert worden. Die Absperrung zwischen Kinder- und Kombibecken sei fertig. Es fehlten jetzt noch die Bodenbleche, die verschweißt werden müssten. Dazu hoffte Cessa auf gutes Wetter. Wind und Regen könnten die Schweißarbeiten negativ beeinflussen.

Ausschussvorsitzender Stefan Berens (CDU) führte aus, dass vor allem die Insolvenz einer Baufirma zu den Verzögerungen beim Freibadbau geführt hätten. Zudem hätten Subunternehmer, die nicht bezahlt worden seien, die Arbeiten zeitweise eingestellt. Der Bödexer hofft, dass der Eröffnungstermin gehalten werden und das Bad in den Sommerferien genutzt werden kann.

Der Ausschuss forderte die Planer auf, ordentlich zu kommunizieren, falls es nochmals zu einer Verschiebung des Eröffnungstermins kommen sollte. »Ich habe kein Interesse an einer plötzlichen Bankrotterklärung Ende Juli«, sagte Berens. Falls der Termin nicht eingehalten werden könne, müssten das die Planer bereits im Juni sagen können.

Werner Böhler (SPD) schlug gestern vor, nach der Eröffnung für den Rest der Saison keinen Eintritt mehr zu nehmen. Eine Entscheidung darüber soll in der Juni-Sitzung des Stadtrates fallen. Die Mitglieder des Bäderausschusses nahmen diesen Vorschlag wohlwollend zur Kenntnis. Keine Mehrheit fand ein Vorschlag von Michael Rüstemeyer (BfH), die Entgeltordnung dauerhaft dahingehend anzupassen, dass jeder Badegast pauschal einen Euro Eintritt bezahlt.

Auf den Weg gebracht wurden weitestgehend die von der Verwaltung vorgeschlagenen Eintrittspreise. Darüber hinaus beschloss der Ausschuss, dass Inhaber der Ehrenamtskarte freien Eintritt haben und dass Ehepaare für Saisonkarten keine Ermäßigung mehr bekommen sollen. Sie sollen stattdessen wie zwei Erwachsene abgerechnet werden. Ermäßigung gibt es bei den Saisontickets aber noch für Familien mit Kindern. »Familien werden ohnehin oftmals benachteiligt, wenn wir die Ermäßigung für Ehepaare abschaffen, können wir ein Zeichen setzen«, begründete Dr. Lutz van Herck (CDU) seinen Antrag. Frei ist der Eintritt für nichtschulpflichtige Kinder. Regulär soll die Einzelkarte wie berichtet drei Euro kosten.

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