Mi., 23.10.2019

Aufwendige Bergung am 300 Meter hohen Brunsberg – keine Verletzten Am 300 Meter hohen Berg: Gleitschirmfliegerin aus Bäumen gerettet

Der Gleitschirm hängt nach der Bergung der Frau noch in luftiger Höhe.

Der Gleitschirm hängt nach der Bergung der Frau noch in luftiger Höhe. Foto: Dennis Pape

Von Dennis Pape

Höxter (WB). Eine verunglückte Gleitschirmfliegerin ist am Mittwochnachmittag aus den Bäumen an der Brunsberghütte in Höxter gerettet worden. Die 50-Jährige erfahrene Fliegerin hing in etwa 20 Metern Höhe über einem steilen Abhang – verletzt wurde sie jedoch nicht.

Franz Kröger vom Drachen- und Gleitschirmflieger-Club Höxter (DGFC) hatte die Einsatzkräfte vom Startplatz an der 300 Meter hoch gelegenen Brunsberghütte alarmiert. »Sie ist beim Start in die Bäume geraten. Ich konnte glücklicherweise bis zum Abhang runter und mit ihr kommunizieren. Der Baum, in dem sie hing, war nicht sehr stabil, deshalb habe ich sofort alarmiert«, sagte er im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT vor Ort.

Den schwer zugänglichen Weg zum Einsatzort an den Klippen bahnten sich der Löschzug Höxter, die Löschgruppen Ottbergen und Bosseborn sowie Rettungsdienst und Notarzt. Gerettet wurde die Frau anschließend von Baumkletterer Alexander Loos aus Brenkhausen per Seil. »Eine Höhenrettung brauchten wir somit nicht«, sagte Einsatzleiter Jürgen Schmits. Der zur Sicherheit angeforderte Search-and-Rescue-Hubschrauber der Bundeswehr aus Nörvenich (Kreis Düren) kam nicht mehr zum Einsatz.

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