Landtag sagt Ja: Niedersachsen übernimmt Porzellanmanufaktur Fürstenberg von der Nord-LB – 90 Arbeitsplätze
Tafelsilber des Landes: Blaues „F“ gerettet

Höxter/Fürstenberg (WB/rob). Das blaue „F“ ist gerettet. Der Landtag in Hannover hat dem Kauf der Porzellanmanufaktur Fürstenberg durch das Land zugestimmt. Die Fabrik (gegründet 1747) gehört zum „Tafelsilber“ von Niedersachsen.

Mittwoch, 18.12.2019, 15:50 Uhr aktualisiert: 18.12.2019, 15:54 Uhr
Schloss Fürstenberg (1747): Porzellanmanufaktur und Museum.Foto: Manufaktur Fürstenberg
Schloss Fürstenberg (1747): Porzellanmanufaktur und Museum.

Porzellanschloss Fürstenberg: Land neuer Eigentümer

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  • Foto: Michael Robrecht, Sabine Robrecht, Porzellanmanufaktur Fürstenberg
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Abgestimmt wurde am Montag über das Gesetz zur Neuausrichtung der Nord/LB. Bestandteil ist die Übernahme der Fürstenberg Holding durch Niedersachsen. Die Holding hält 98 Prozent an Manufaktur und Schlossmuseum Fürstenberg. Die GroKo von SPD und CDU votierte dafür, die Opposition aus FDP, Grünen und AfD lehnte ab. Ob der Kaufpreis von 170 Millionen Euro eine reale Größe war, will niemand bestätigen.

Das Beteiligungsmanagement des Landes Niedersachsen wollte die Porzellanmanufaktur Fürstenberg schon seit Monaten von der Nord/LB übernehmen. Fürstenberg ist nach Meissen in Sachsen das zweitälteste deutsche Unternehmen seiner Art und schreibt seit Jahren rote Zahlen. Das Minus hat stets der Haupteigentümer ausgeglichen. Doch die Landesbank ist selbst in finanzieller Bredouille und muss Beteiligungen reduzieren. Das Land will nun die 98 Prozent der Nord/LB übernehmen. Zwei Prozent hält der Landkreis Holzminden. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) hat das Unternehmen in Fürstenberg im Sommer besucht und damals die Übernahmepläne bekräftigt. Die Gesellschafterrechte an den Landes-Beteiligungen werden über die Beteiligungsgesellschaft HanBG vom Finanzministerium ausgeübt. Für die Manufaktur (90 Mitarbeiter) ändere sich erst einmal nichts, hatte Hilbers gesagt. Dennoch werden Umstrukturierungen nicht ausgeschlossen, Mehr Geld soll im Online-Geschäft verdient werden Die Neuerung ab sofort: Die Verluste aus dem Porzellangeschäft werden statt von der Nord LB (davor Braunschweigische Staatsbank) vom Steuerzahler beglichen. Das Geschäft mit dem Weißen Gold von der Weser ist auch international schwieriger geworden (wir berichteten). Fürstenberg machte 2017 ein Minus von 4,2 Millionen Euro. Mitarbeiter sind frei gestellt worden. Auch Hersteller wie Meissen in Sachsen oder KPM haben Probleme. Hotels wie Heiligendamm/Ostsee sind mit Fürstenberg ausgestattet. Gut verheiratetet Braunschweiger Prinzessinnen brachten Fürstenberg als Mitgift an die Königshöfe wie London oder St. Petersburg.

Früher war mit Porzellan gutes Geld zu verdienen, es galt als Luxusgut. Es gibt diesen ganzen Kontext heute immer weniger. Porzellan muss sich neu erfinden.

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