Neujahrskonzert des Sinfonischen Blasorchesters Höxter in der Stadthalle
Musik mit viel Elan und Feuer

Höxter (WB). Es ist immer wieder ein Vergnügen, sich vom Spiel des Sinfonischen Blasorchesters Höxter in besondere musikalische Welten entführen zu lassen. Zum 16. Mal hatte das Orchester mit der Stadt zum Neujahrskonzert in die Höxteraner Stadthalle eingeladen. 600 Besucher kamen.

Freitag, 17.01.2020, 16:33 Uhr aktualisiert: 18.01.2020, 15:20 Uhr
Neujahrskonzert in der Stadthalle Höxter: Die Musiker des Orchesters sind Lehrer und Schüler der Musikschule oder sie spielen in den örtlichen Blaskapellen. Die Gesamtleitung des Neujahrskonzertes liegt in den Händen von Björn Zimmermann. Foto: Marius Thöne
Neujahrskonzert in der Stadthalle Höxter: Die Musiker des Orchesters sind Lehrer und Schüler der Musikschule oder sie spielen in den örtlichen Blaskapellen. Die Gesamtleitung des Neujahrskonzertes liegt in den Händen von Björn Zimmermann. Foto: Marius Thöne

Neujahrskonzert in Höxter

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In nur zwei intensiven Probenwochenenden finden sich 70 Musiker zusammen, um ein Programm zu erarbeiten, das sich auch in diesem Jahr hören lassen konnte. Die Musiker des Orchesters sind Lehrer und Schüler der Musikschule oder sie spielen in den örtlichen Blaskapellen. Die Gesamtleitung des Neujahrskonzertes lag in den Händen von Björn Zimmermann. Launig führte Torsten Dohmann durch das Programm. Passend zum Beginn des neuen Jahrzehnts spielten die Musiker und Musikerinnen die „Ouvertüre to a New Age“ von Jan de Haan.

Souveräne Balance

Die souveräne Balance zwischen klarer kapellmeisterlicher Ansage und einer entspannten Durchlässigkeit des Musizierens gab dem Klang Weite und Öffnung. Da steckte viel Elan und Feuer drin, ein Hochgenuss für Freunde der Blasmusik. Um Ausdifferenzierung und Spannungsfelder bemühte sich das Orchester auch mit seiner Interpretation von „Lionheart”. Der Komponist Hermann Pallhuber erzählt von den Heldentaten Richard I. geläufiger als Richard Löwenherz. Von der Ahnung künftigen Unheils, fröhlichen Turbulenzen und mehr handelt die Musik, die in der spielerisch gelösten Vermittlung lebendig und beredsam wurde.

Illustratives Märchenspiel voller Einfälle und Delikatessen

Der zweite Teil des Konzertes entführte in die Märchenwelt von Zauberern, Drachen und Hexen. Und das war pralle Klangvitalität, die Unterhaltung ohne Schwere bot, wie Auszüge aus der Sinfonie „Lord of the rings” von John Williams oder die rührende Geschichte vom opferbereiten Drachen „Dragonheart” von Randy Edelmann bewiesen. Das war ein handfestes illustratives Märchenspiel voller Einfälle und Delikatessen.

Tempo, Spannung und Charme

Das Sinfonische Blasorchester machte Musik, die mit Leben erfüllt war, ohne in wuchtige Betriebsamkeit ab zu driften. Klar im Klangfeld, prächtig in den Steigerungen und Facettierungen mit rhythmischem Swing und dynamischer Subtilität. Insgesamt gab es Tempo, Spannung und Charme. Bleibt noch die Pflicht des Chronisten, den begeisterten Zuspruch und den großen Beifall des Publikums zu erwähnen.

Vor dem Neujahrskonzert wurde der erste Heimatpreis der Stadt Höxter verliehen.

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