Spannende Jurysitzung am 27. und 28. Februar: Gartenschau-Planungen für Höxter werden erstmals präsentiert
18 Planungsbüros haben Entwürfe für LGS 2023 eingereicht

Höxter (WB/rob). Jetzt werden die Planungen für die Landesgartenschau 2023 in Höxter sichtbarer und konkreter: „Wir haben 18 Entwürfe für unseren Planungswettbewerb des Landesgartenschau-Geländes bekommen. Das ist in Anbetracht der angespannten Marktsituation zur Zeit eine bemerkenswerte Anzahl“, erklärte am Mittwoch Höxters Baudezernentin Claudia Koch auf WB-Anfrage.

Mittwoch, 12.02.2020, 17:57 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 18:28 Uhr
Kleiner Vorgeschmack: So wie hier auf der LGS in Bad Lippspringe könnte es 2023 auch in Höxter am Wall oder an der Weserpromenade aussehen. 18 Planungsbüros haben Entwürfe eingereicht . Foto: Jörn Hannemann
Kleiner Vorgeschmack: So wie hier auf der LGS in Bad Lippspringe könnte es 2023 auch in Höxter am Wall oder an der Weserpromenade aussehen. 18 Planungsbüros haben Entwürfe eingereicht . Foto: Jörn Hannemann

Momentan gebe es mehr Aufträge als Landschaftsarchitektur-Büros „und dementsprechend sind wir sehr zufrieden und gespannt auf die Jurysitzung am 27. und 28. Februar, wenn wir die Entwürfe erstmals sehen werden.“

„Da die Planentwürfe für die Jury anonymisiert werden, können wir leider keine Angaben zur Herkunft der Einsendungen machen. Auch die Jury erfährt erst am 27./28. Februar nach der Entscheidung, welche Büros sich beworben haben“, erläuterte die Baudezernentin. Die Höxteraner sind besonders gespannt, was sich die kreativen Köpfe für die Weserpromenade, für den Archäologiepark Corvey und für die großen Wallanlagen haben einfallen lassen.

Aufgabe der Landschaftsarchitekten war es, die 35 Hektar großen Grünflächen, Parks und Promenaden entlang des Walls und der Weser zu gestalten. Das Konzept soll auch nach der Landesgartenschau im Herbst 2023 dauerhaft Bestandteil der öffentlichen Flächen und des Freizeitangebots der Stadt Höxter sein.

Zweck des Wettbewerbs ist es, unterschiedliche Lösungsvorschläge zu erhalten und einen geeigneten Landschaftsarchitekten als Auftragnehmer zu finden.

Bewerben konnten sich Landschaftsarchitekten aus ganz Europa. „Wir wollten vor allem auch kleine Büros dazu ermutigen, Bewerbergemeinschaften zu bilden und ihre Entwürfe einzusenden“, sagte Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Koch beim Start des Wettbewerbs.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken wies darauf hin, dass zur LGS in Höxter auch weiter Projekte wie Bahnhofsneugestaltung, Weserbrücke, barrierefreie Innenstadt, Schelpe, Freibad und Klostergarten Brenkhausen gehören würden, die extra vom Land gefördert werden könnten.

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