Wahlen in Höxter: Zustimmung für Bürgermeisterkandidat Razat und Landratsbewerber Stickeln
Wahlen 2020: CDU setzt auf Generationswechsel

Höxter (WB). Die CDU Höxter hat für die Kommunalwahlen am 13. September einen Generations- und Personalwechsel bei ihren Kandidaten vollzogen. Bei den Ratsbewerbern sind auffällig viele neue Gesichter dabei. Besonderen Applaus beim Stadtverband bekam die jüngste Kandidatin: Maren Schlüter (24) aus Bruchhausen.

Freitag, 14.02.2020, 18:29 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 18:32 Uhr
Die CDU hat am Donnerstag im Gasthaus Driehorst das Kandidatenteam für die Wahl am 13. September für Höxter und die Ortschaften gewählt. Eine Mischung aus Erfahrung und vielen neuen Gesichtern soll Erfolg bringen: vorne Bürgermeisterkandidat Daniel Razat mit der jüngsten Ratskandidatin Maren Schlüter (24). Foto: Michael Robrecht
Die CDU hat am Donnerstag im Gasthaus Driehorst das Kandidatenteam für die Wahl am 13. September für Höxter und die Ortschaften gewählt. Eine Mischung aus Erfahrung und vielen neuen Gesichtern soll Erfolg bringen: vorne Bürgermeisterkandidat Daniel Razat mit der jüngsten Ratskandidatin Maren Schlüter (24). Foto: Michael Robrecht

Die Union hat ganz klar den Anspruch formuliert, stärkste Partei im neuen Rat zu werden und in Höxter für Stabilität und neuen Aufbruch zu sorgen. Die CDU sei die Partei nah an den Menschen in der Stadt und die Partei der Mitte. Man habe ein gutes Team aus erfahrenen und neuen Männern und Frauen als Kandidaten gefunden, erklärte Stadtverbandschef Georg Moritz.

CDU Höxter stellt ihre Wahlkandidaten auf

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Während der Stadtverbandsversammlung im Gasthaus Driehorst in Godelheim hat die CDU zudem ein eindeutiges Votum für Michael Stickeln als CDU-Landratskandidat und Daniel Razat als von der Union unterstütztem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten abgegeben. Der Warburger Bürgermeister Stickeln wurde einstimmig als Landratsbewerber unterstützt. Daniel Razat erhielt 95 Prozent der Stimmen (88 Ja, vier Nein, eine Enthaltung) für seine Bürgermeisterkandidatur.

Die neuen Ratskandidaten

Folgende Stadtratskandidaten treten 2020 an. Höxter Kernstadt: Detlef Beverungen (Wahlbezirk 010), Karin Wittrock (WB 020), Johann Josef Dirkes (030), Andrea Dangela (040), Reinhard Großkopf (050), Guido Leifeld (060), Andreas Knebel (070), Helga Winkelhahn (080) und Wolfram Höing (090, Kernstadt/Lütmarsen) sowie Ralf Streicher (100/Albaxen), Edison Buch (110/Bödexen), Albert Speith (120/Brenkhausen), Roland Vornholt (130/Fürstenau), Maren Schlüter (140/Godelheim/Bruchhausen), Burkhard Schwiete (150/Lüchtringen), Guido Hupp (160/Lüchtringen), Thorsten Schäfers (170/Ottbergen), Günther Ludwig (180/Ovenhausen/Bosseborn) und Katharina Borgolte (190/Stahle).

Auf der Reserveliste stehen neben den Ratskandidaten auch die persönlichen Vertreter: Karlheinz Luttmann, Tatjana Holtwick, Frank Rexforth, Beate Rehker, Sabine Schonlau, Elke Dewender, Ingrid Howiller, Fabian Wöstefeld, Elmar Markus, Rüdiger Happe, Stefan Schrott, Udo Speith, Daniel Grote, Philip Vennemann, Monika Welsing, Sandra Wegener, Bruno Kieneke und Wolfgang Borgolte. Alle Kandidatinnen und Kandidaten erhielten kaum Gegenstimmen.

Von den fast 100 Parteimitgliedern wurden unter der Wahlleitung des früheren CDU-Kreisgeschäftsführers Klaus Funnemann auch die Kreistagskandidaten der CDU gewählt: Für den Kernstadtwahlkreis gab zwei Kandidaten: Mark Becker setzte sich mit 58 Stimmen gegen Rainer Schwiete (33 Stimmen) durch. Gewählt wurden für die anderen Kreistagswahlbezirke Stefan Berens, Fabian Wöstefeld und Franz Josef Schröder. Der Kreisparteitag muss diese Vorschläge endgültig absegnen.

CDU-Stadtverbandschef Georg Moritz stellte noch einmal fest: „Daniel Razat ist unser Bürgermeisterkandidat.“ Die CDU werde den unabhängigen Kandidaten aus Ovenhausen im Wahlkampf engagiert unterstützen, damit der „richtige Mann“ ins Bürgermeisteramt in Höxter komme.

Wahlkampfauftakt im März

Bürgermeisterkandidat Razat kündigte für März den thematischen Wahlkampfauftakt an. „Höxter 2030“ werde er seine Agenda überschreiben. Er arbeite mit einem Team, mit dem er den Wahlkampf vorbereite. Er habe bereits viele Gespräche mit Bürgern, Unternehmen und Gruppen geführt, um zu erfahren, wo die Menschen der Schuh wirklich drücke. Aus Visionen müssten im neuen Rat Missionen werden. Razat will für Familien mehr tun. Dann ist ihm das Erscheinungsbild der Kreisstadt wichtig, und da gebe es Handlungsbedarf. Stadtmarketing könne nur gebündelt erfolgreich sein und dürfe nicht an zu vielen verschiedenen Stellen betrieben werden. Er werde als Bürgermeister das alles bündeln, was auch mit Blick auf die LGS wichtig sei. Höxter und das Umland müssten noch attraktiver für jene gemacht werden, die hierher ziehen möchten.

Daniel Razat (38, zurzeit Oberstleutnant bei der Bundeswehr) machte klar: „Ich bin einer von euch, ich wohne im Stadtgebiet.“ Er wolle Pläne für Höxter entwerfen, die auch umsetzbar seien. Er möchte alles ganzheitlich angehen und die Bürger viel stärker einbinden als dies in Höxter bisher geschehen sei. Viele in der Stadt vermissen seit Jahren eine klarere Führung in der Verwaltung: Razat, der im Generalstab im Einsatzführungskommando der Bundeswehr tätig ist, sagte, dass er beruflich gelernt habe, wie man auch schwierige Situationen meistere und führe.

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