Nebenerwerbslandwirt aus Höxteraner Ortschaft vor Amtsgericht verurteilt - zwei Tiere tot
Tierhalter behandelt seine 15 Rinder schlecht

Höxter (WB/rob). Immer wieder müssen sich die Gerichte mit Fällen beschäftigen, wo Landwirte oder andere private Tierhalter massiv gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Auch im Kreis Höxter kommen diese Verstöße vor, so wie in einem Ortsteil im Stadtgebiet Höxter.

Mittwoch, 10.06.2020, 17:28 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 17:32 Uhr
15 Rinder sind in einer Höxteraner ortschaft schlecht behandelt (Symbolbild). Foto: dpa
15 Rinder sind in einer Höxteraner ortschaft schlecht behandelt (Symbolbild). Foto: dpa

Ein Nebenerwerbslandwirt war jetzt vor dem Amtsgericht Höxter angeklagt, weil er seine 15 Rinder nicht ordentlich behandelt hat. Der 1976 geborene Mann habe, so die Anklage, seinen Tieren erhebliches Leid zugefügt, weil er sie nicht versorgt und gefüttert habe. Zwei Rinder sind sogar verendet. Weitere Rinder hätten sich, so hieß es vor Gericht, in einem schlechten Zustand befunden. Der Fall wurde aktenkundig und kam zur Anklage.

Der Rinderhalter gab in der Verhandlung unter Leitung von Richterin Christina Brüning die Vergehen zu und entschuldigte sie mit zu viel Arbeit in seinem Hauptberuf. Daher habe er die Tiere vernachlässigt. Der Angeklagte wurde mit 1200 Euro (60 Tagessätze a 20 Euro) Geldstrafe belegt. Die Rinder musste der Bauer inzwischen abgeben.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7444804?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516020%2F
Corona-Regeln: Verschärfte Beschlüsse treten in Kraft
Restaurants bleiben geschlossen.
Nachrichten-Ticker