Tag der Architektur 2020: Neue Rettungswache in Höxter steht im Fokus
Modern und praxisnah

Höxter (WB/hai). Fans ideenreicher und ausgefallener Architektur können auch in diesem Jahr wieder beim „Tag der Architektur“ am kommenden Wochenende (20. und 21. Juni) Einblick in neue Wohnhäuser, Bauwerke, Quartiere, Privatgärten und Parks nehmen.

Montag, 15.06.2020, 23:29 Uhr
Die Rettungswache in Höxter ist modern und praxisnah gestaltet: Das Raumprogramm umfasst Stellplätze und Waschhalle, Sanitärtrakt, Umkleide- und Aufenthaltsbereiche. Foto: Harald Iding
Die Rettungswache in Höxter ist modern und praxisnah gestaltet: Das Raumprogramm umfasst Stellplätze und Waschhalle, Sanitärtrakt, Umkleide- und Aufenthaltsbereiche. Foto: Harald Iding

Wie von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zu erfahren ist, werden in 100 Städten und Gemeinden genau 180 Architekturprojekte öffentlich vorgestellt. Kammer-Präsident Ernst Uhing betont im Vorfeld: „Auch wenn noch unklar ist, ob Besuche vor Ort möglich sein werden, wünschen wir uns, dass der Tag der Architektur auch in Zeiten von Corona Menschen für aktuelle Architektur begeistert.“

Seit Sommer 2019 in Betrieb

Im Kreis Höxter steht in diesem Jahr die neue Rettungswache Höxter in der Luisenstraße 28 im ­Fokus. Sie wurde nach zwei Jahren Bauzeit im Sommer 2019 in Betrieb genommen (Kosten: ca. 2,5 Millionen Euro). Allerdings entfällt am Aktionstag wegen der aktuellen Situation eine öffentliche Besichtigung durch Besucher. Das gilt ebenso für weitere Stationen in OWL am „Tag der Architektur“.

Dennoch: Dass es dieser markante Neubau in der Weserstadt in den Kreis der ausgewählten Objekte des Landes geschafft hat, darf bereits als Erfolg gewertet werden. Bauherr ist die Stadt Höxter gewesen, und der Entwurf lag in den Händen des Architekten Andreas Breithaupt vom gleichnamigen Büro in Salzkotten.

Drei Gebäudeteile

In der Beschreibung des von der Architektenkammer NRW ausgewählten Gebäudes heißt es unter anderem: „Mit drei abgesetzten Gebäudeteilen gliedert sich die Höxteraner Rettungswache in das städtebauliche Umfeld ein. Zur Luisenstraße zeigt sich ein zweigeschossiger Baukörper mit Satteldach, dahinter schließt sich die Fahrzeughalle an. Ein eingeschossiger Baukörper mit Gründach rundet das Ensemble ab.“

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