High-Tech-Instrumente kommen im St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter zum Einsatz
Neuer OP-Saal für die Urologie

Höxter (WB). Die Klinik für Urologie und Kinderurologie im St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter verfügt über einen neuen OP-Saal. Der 25 Quadratmeter große Raum wird künftig für Operationen an der Harnröhre, an der Harnblase und der Prostata, die über die Harnröhre durchgeführt werden, genutzt.

Mittwoch, 22.07.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 23.07.2020, 08:08 Uhr
Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter verfügt nach dem Umzug über einen neuen Resektions-OP im Ambulanzbereich. Dieser wird eingeweiht von (von links) Rolf Rieks (Leitender Pfleger der urologischen Funktionsabteilung), Maike Brand (Medizinische Fachangestellte) und Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Knopf. Foto: KHWE
Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter verfügt nach dem Umzug über einen neuen Resektions-OP im Ambulanzbereich. Dieser wird eingeweiht von (von links) Rolf Rieks (Leitender Pfleger der urologischen Funktionsabteilung), Maike Brand (Medizinische Fachangestellte) und Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Knopf. Foto: KHWE

Neben einem modernen Videoturm steht dem Team eine so genannte Decken-Ampel zur Verfügung, an der alle benötigten OP-Instrumente befestigt sind. „Somit ist eine Stolpergefahr durch auf dem Boden befindliche Kabel ausgeschlossen. Der neue OP ist entsprechend der aktuellen technischen und hygienischen Standards auf höchstem Niveau eingerichtet“, freut sich Dr. Hans-Jürgen Knopf, Chefarzt in der Klinik für Urologie und Kinderurologie.

Vorsorgemuffel

Mit der Inbetriebnahme des OP-Saals konnten die im Herbst begonnenen Umbauarbeiten auf der zweiten Etage im urologischen Ambulanzbereich des St.- Ansgar-Krankenhauses abgeschlossen werden. Bis zur Eröffnung des neuen Saals vor wenigen Tagen war der OP ein Stockwerk tiefer im Zentral-OP untergebracht. „Wir haben jetzt alles auf einer Ebene: die Ambulanz mit den angeschlossenen Untersuchungsräumen, unseren endo-urologischen OP mit einer Röntgenanlage sowie unseren neuen Resektions-OP. Das Arbeiten wird dank der kurzen Wege nun deutlich effizienter werden“, sagt Knopf, der seit 13 Jahren als Chefarzt in Höxter tätig ist.

Bei der Einweihung wies Knopf unter anderem auf die Wichtigkeit der Prostata-Früherkennung hin. Diese Untersuchung wird Männern ab dem 45. Lebensjahr empfohlen. Bei familiärer Belastung sollte die erste Untersuchung bereits mit dem 40. Geburtstag erfolgen. Knopf: „Männer sind Vorsorgemuffel. Weniger als 20 Prozent gehen regelmäßig zur Früherkennung. Eine Heilung ist aber umso eher möglich, je früher der Prostatakrebs erkannt wird.“

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