Einsatz in Höxter: Kampfmittelbeseitigungsdienst untersucht verdächtigen Gegenstand
Luftkessel statt Bombe in der Weser

Höxter (WB/hai). Polizeieinsatz in Höxter: Ein Bürger meldete jetzt den Beamten einen verdächtigen Gegenstand in der Weser – rund 30 Zentimeter lang, an dem Drähte erkennbar waren.

Dienstag, 15.09.2020, 11:29 Uhr aktualisiert: 15.09.2020, 11:34 Uhr
Diesen verdächtigen Gegenstand entdeckte ein Bürger in Höxter. Die Polizei alarmierte daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst, um eine Sprengvorrichtung auszuschließen. Foto: Polizei
Diesen verdächtigen Gegenstand entdeckte ein Bürger in Höxter. Die Polizei alarmierte daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst, um eine Sprengvorrichtung auszuschließen. Foto: Polizei

Wie eine Sprecherin der Kreispolizeibehörde sagte, sei der Anruf des besorgten Bürgers am Montag (14. September) gegen 11 Uhr erfolgt. Er habe einen verdächtigen Gegenstand an einem Anlegesteg der Weser beim Sportzentrum in Höxter entdeckt. In der Weser lag ein ovaler Gegenstand, der etwa 30 Zentimeter lang und 15 Zentimeter breit war. An einem Ende des Gegenstandes waren Drähte erkennbar.

„Die Polizeibeamten konnten nicht ausschließen, dass es sich bei dem komplett mit Algen bedeckten Gegenstand möglicherweise um eine Spreng- oder Brandvorrichtung handelte“, so die Behörde.

Daher wurden Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes informiert, die an der Einsatzstelle erschienen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Spezialisten stellten gegen 13.50 Uhr fest, dass es sich nicht um einen gefährlichen Gegenstand handelt – sondern um einen alten Luftkessel.

 

 

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