Feierstunde im Rathaussaal – Anerkennung für soziales Engagement – Neuenheerse als Kulturort überregional profiliert
Generalkonsul Manfred Schröder ist jetzt Ehrenbürger von Bad Driburg

Bad Driburg/Neuenheerse (WB). Der Rat der Stadt Bad Driburg hat Generalkonsul a.D. Manfred O. Schröder (95) das Ehrenbürgerrecht verliehen. Im Rathaussaal von Bad Driburg überreichte Bürgermeister Burkhard Deppe am Mittwochabend die Urkunde. Wegen der Corona-Pandemie wurde auf eine größere Feier in Neuenheerse in der Gemeindehalle verzichtet und die Übergabe im kleinen Kreis im Rathaus vorgenommen. Nur gut 40 Gäste konnten dabei sein.

Mittwoch, 14.10.2020, 19:17 Uhr aktualisiert: 14.10.2020, 19:48 Uhr
Eintragung ins Goldene Buch von Bad Driburg am Mittwochabend im Rathaussaal: (von links) Vizebürgermeisterin Christa Heinemann, Bürgermeister Burkhard Deppe (mit Ehrenbürgerurkunde), Generalkonsul a.D. Manfred Schröder und Helga Schröder. Foto: Michael Robrecht
Eintragung ins Goldene Buch von Bad Driburg am Mittwochabend im Rathaussaal: (von links) Vizebürgermeisterin Christa Heinemann, Bürgermeister Burkhard Deppe (mit Ehrenbürgerurkunde), Generalkonsul a.D. Manfred Schröder und Helga Schröder. Foto: Michael Robrecht

Konsul Schröder ist Ehrenbürger von Bad Driburg: Feier im Rathaussaal

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Vor 30 Jahren kauften Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder und seine Ehefrau Helga das Wasserschloss samt Torhaus und gaben den Kulturen der Welt in Neuenheerse ein repräsentatives museales Zuhause. Das Ehepaar schuf im Schloss und in den 2016 auf dem Gelände errichteten St. Hubertus Helga-Hallen eine Museumslandschaft, die ihresgleichen sucht und Neuenheerse als Kulturort überregional profiliert.

„Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Form der Ehrung, die eine Stadt zu vergeben hat. In Bad Driburg wurde dieses Recht nur sehr zurückhaltend verliehen und diese Ehre nur wenigen Mitbürgern zuteil. Der Rat hat Ehrenbürgerwürden stets an Menschen verliehen, die Großartiges auf bürgerschaftlichem, kulturellem, wirtschaftlichem oder politischem Gebiet geleistet haben“, erläuterte Burkhard Deppe und stellte fest: „Sie haben sich um unsere Großgemeinde verdient gemacht.“

Der Ehrungsvorschlag des Bürgermeisters hat im Rat einstimmige Zustimmung gefunden. „Ein solches Engagement ist keineswegs selbstverständlich; zumal, wenn das Engagement nur einer Person sich auf viele unterschiedliche Bereiche erstreckt und einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten umfasst. Seit über 30 Jahren hat die Stadt Bad Driburg in Generalhonorarkonsul Schröder, der in seinem Haus in Dortmund seinen Ruhestand verbringt, einen Förderer, der Kulturgüter von höchster Güte im Stadtgebiet erhält und in fünf von ihm neu eingerichteten Museen mit 20.000 Exponaten Weltkulturen erlebbar macht“, lobte Burkhard Deppe.

Der Bürgermeister sagte in der Laudatio weiter: „Es gibt sicherlich nur wenige Persönlichkeiten, die hingebungsvoll einen so verantwortungsvollen Beruf 50 Jahre lang ausüben und dabei noch mehrere Stiftungen, davon zwei für Neuenheerse, ins Leben rufen. Durch die Umwandlung ihres Privatbesitzes in eine Stiftung haben Sie Ihre Lebensleistung an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Driburg und des Kreises Höxter uneigennützig übertragen, was große Beachtung findet. Eine dauerhafte finanzielle Sicherung dieser Kulturgüter ist durch die materielle Ausstattung der Stiftung gegeben, so dass ohne öffentliche Mittel deren Fortbestand gewährleistet ist. Sie haben damit der Stadt Bad Driburg Millionenwerte aus seinem Privatbesitz zukommen lassen.“

Durch die Museumslandschaft und mit vielen internationalen Verbindungen habe Schröder zudem höchste Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Wissenschaft und Verbänden zu Botschaftern der Kultur- und Badestadt gemacht. Das Ehepaar Schröder habe durch großherzige Spenden und die Einrichtung der St.-Kaspar-Stiftung den Ruf Bad Driburgs als Bildungs- und Schulstadt gefestigt. „Identitätsstiftend für die Großgemeinde und insbesondere Neuenheerse waren auch Ihr Engagement bei der Gründung der Grundschule St. Walburga und der Rückkauf vom 106 Hektar früherer Stifts-Waldfläche in diesem Jahr. Sie haben uns und vor allem den Neuenheersern damit ein Stück identitätsstiftende Heimat zurückgegeben“, sagte Deppe.

Erwähnt wurde auch der mehr als 50-jährige Einsatz als Generalhonorarkonsul für den afrikanischen Staat Ghana und die Beiträge zur Völkerverständigung im Rahmen eines weit verzweigten Netzwerkes. „Was Sie antreibt, verehrter Herr Schröder, ist Pflichterfüllung im Sinne eines aktiven, positiven Wirkens. Das verdeutlicht den hohen Anspruch, den Sie immer an sich selbst gestellt haben. Sie fördern das Allgemeinwohl und engagieren sich in einem Maße für die Allgemeinheit, die es verdient, mit der Ehrenbürgerschaft gewürdigt zu werden. Stadt und Bürgerschaft haben Ihnen viel zu verdanken“, unterstrich Bürgermeister Deppe.

Für Neuenheerse sprach Ratsherr Heiko Bulk: „Ich gratuliere zu dem Titel Ehrenbürger der Stadt Bad Driburg. Dies ist heute ein Tag und eine Möglichkeit, Ihnen, für ihre Unterstützungen und Mühen der vergangenen Jahrzehnte zu danken! Sie haben immer einen großen Anteil am kulturellen Geschehen unseres Ortes gehabt – ein Glücksfall für Neuenheerse.“

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