Eröffnungswochenende mit Manuela Rathje und „Julia!“ in der Galerie XIX
Kunst, die in die Seele blickt

Holzminden/Golmbach (WB). Lebendig und durchdringend starren die Augen den Betrachter an – scheinen bis in die tiefste Seele blicken zu können. Knallige Farben wechseln sich ab mit beinahe fotorealistischen Darstellungen. Manuela Rathje zeigt zeitgenössische Malerei in einer besonders kraftvollen Ausprägung. Ein Querschnitt ihrer Werke ist in Golmbach bei Holzminden zu sehen – in der Galerie XIX von Hannelore Utermöhle.

Donnerstag, 15.10.2020, 23:00 Uhr
Seit beinahe 25 Jahren stellt Hannelore Utermöhle Kunst aus. Sie hat inzwischen Kontakte in viele Kreise und holt immer wieder ganz besondere Künstler in das beschauliche Golmbach. Am Wochenende ist erstmals die neue Ausstellung zu sehen. Foto: Ralf Brakemeier
Seit beinahe 25 Jahren stellt Hannelore Utermöhle Kunst aus. Sie hat inzwischen Kontakte in viele Kreise und holt immer wieder ganz besondere Künstler in das beschauliche Golmbach. Am Wochenende ist erstmals die neue Ausstellung zu sehen. Foto: Ralf Brakemeier

Erleben können Besucher die Ausstellung zum ersten Mal am Samstag, 17., und Sonntag, 18. Oktober, jeweils von 12 bis 17 Uhr. Neben Manuela Rathje, sie kommt aus Flintbek, einer kleinen Gemeinde südlich von Kiel, wird auch die Bremer Künstlerin „Julia!“ an beiden Tagen vor Ort in Golmbach sein, um mit Kunstinteressierten ins Gespräch zu kommen. „Julia!“ zeigt bereits zum dritten Mal ihre abstrakten Werke in der kleinen aber feinen Galerie, die mit wechselnden Ausstellungen über das Jahr Menschen nicht nur aus Holzminden und Höxter, sondern auch aus weiterem Umkreis, etwa aus Kassel oder Hannover anzieht.

Hygienekonzept erarbeitet

„Von einer Vernissage mit einem festen Beginn haben wir aufgrund der Corona-Pandemie abgesehen“, erklärt Hannelore Utermöhle, die seit bald 25 Jahren in Sachen Kunst ein fester Begriff in der Region ist. Sie hat ein Hygienekonzept erarbeitet. In lockerer Folge und mit Mund-Nasenschutz können die Menschen ihre Galerie betreten und die beeindruckenden Kunstwerke auf sich wirken lassen. Ein zusätzlicher Ausgang ermöglicht „Einbahnstraßenregelung“, der Zutritt ist nur mit einer Kette, die gibt es am Eingang, erlaubt. Sind alle Ketten weg, müssen weitere Besucher ein wenig warten, bis andere die Ausstellung verlassen und ihre Ketten wieder abgegeben haben. „Das müssen wir leider so machen“, sagt Utermöhle. Kunstfreunde können sich die Bilder nach dem Eröffnungswochenende, dann allerdings ohne die Künstlerinnen, zu den üblichen Öffnungszeiten in aller Ruhe ansehen. Hannelore Utermöhle bietet auch Einzeltermine an. Die Ausstellung wird bis zum 21. November in Golmbach geöffnet sein.

International vertreten

Manuela Rathje ist mit ihren Werken inzwischen auch international vertreten. Nach einer langen Pause begann sie 1996 wieder erste Aquarelle zu fertigen und bildete sich danach, meist autodidaktisch, immer weiter. Später studierte sie auch bei namhaften Künstlern und ist nun vor allem für ihre dynamischen, überzeichnet realistischen Bilder bekannt.

„ Julia!“ zog aus Bremen an den Ortsrand von Oldenburg und betreibt hier das Kunsthaus Dötlingen, wo sie neben eigenen Werken auch andere Künstler ausstellt. „Künstlerisch tätig zu sein und eigene Bilder und Illustrationen entstehen zu lassen, ist meine große Leidenschaft. Meine abstrakten, großformatigen Bilder und filigrane Illustrationen sind durch leuchtende Farben und Lichter geprägt“, sagt die im Weserbergland geborene Künstlerin über sich selbst. 

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