Landrat und Bürgermeister appellieren an die Bürger, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten
Solidarität statt Egoismus

Kreis Höxter (WB). „Jeder von uns ist in dieser Krise gefragt! Wir müssen es gemeinsam schaffen, die Ausbreitung der Corona-Pandemie deutlich zu verlangsamen. Andernfalls droht unserer Gesellschaft ein Schaden, den wir jetzt noch gar nicht absehen können.“ Mit diesen eindringlichen Worten ruft Landrat Friedhelm Spieker gemeinsam mit den zehn Bürgermeistern des Kreises Höxter alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

Mittwoch, 28.10.2020, 15:48 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 15:54 Uhr
Bei der letzten Bürgermeisterkonferenz in dieser Besetzung haben Landrat Friedhelm Spieker (vorne rechts), Kreisdirektor Klaus Schumacher und die Bürgermeister der zehn Städte in der Aula des Kreishauses in Höxter auch über die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise gesprochen und einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger verfasst. Foto: Kreis Höxter
Bei der letzten Bürgermeisterkonferenz in dieser Besetzung haben Landrat Friedhelm Spieker (vorne rechts), Kreisdirektor Klaus Schumacher und die Bürgermeister der zehn Städte in der Aula des Kreishauses in Höxter auch über die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise gesprochen und einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger verfasst. Foto: Kreis Höxter

„Die besorgniserregende Entwicklung der Infektionszahlen verlangt von uns allen, dass wir die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie konsequent umsetzen. Die wirksamsten Mittel sind: persönliche Kontakte soweit wie möglich reduzieren, Mindestabstände von 1,50 Metern einhalten und Mund-Nasen-Schutz tragen“, sagte Landrat Friedhelm Spieker. „Wie wir uns heute verhalten, entscheidet darüber, welche Beschränkungen des öffentlichen Lebens morgen notwendig sind.“

Nicht nur Eigenschutz

Einer der wichtigsten Aspekte dabei: Es gehe nicht nur um den Eigenschutz. „Diese Pandemie verlangt von uns solidarisches Handeln statt Egoismus. Indem wir uns selbst vor einer Infektion schützen, beschützen wir auch gleichzeitig die Menschen in unserer Gesellschaft, für die die Krankheit schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann“, erläutert Spieker.

In den vergangenen Wochen ist der Kreis der Kontaktpersonen pro Infektionsfall enorm angestiegen. Grund dafür sind zum Beispiel private Feiern und andere Zusammenkünfte größerer Gruppen. „Leider stellte sich im Nachhinein oft heraus, dass dabei die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten wurden. Die Krankheit konnte von einer Person gleich auf viele andere überspringen“, sagt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamts des Kreises Höxter.

Aerosolbildung ist das Problem

„Wir wissen heute, dass der Hauptübertragungsweg des Coronavirus die sogenannte Aerosolbildung ist. Die Abgabe des Virus erfolgt über den Atem aus Mund und Nase. Wer also Abstand hält, einen Mund-Nasen-Schutz trägt und die allgemeinen Hygieneregeln einhält, kann sich und andere sehr wirksam vor einer Infektion schützen.“

Der Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter und künftige Landrat, Michael Stickeln aus Warburg, macht deutlich: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises und der zehn Städte arbeiten unter Volllast für den Schutz der Bevölkerung. Doch erfolgreich kann dieser Einsatz im Kampf gegen die Pandemie nur sein, wenn wir alle gemeinsam mitwirken. Deshalb auch unser Appell: Bitte helfen Sie selbst mit und setzen Sie die geltenden Abstands- und Hygienevorgaben gewissenhaft um.“

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