Nur Online-Begrüßung: keine Präsenzveranstaltungen und keine Kneipen-Touren
220 Erstsemester sind in Höxter gestartet

Höxter (WB/rob). Keine Kneipentour, keine Welcome-Party, keine Kleiderkette in der Fußgängerzone – dafür ganz viel digital: Für Erstsemester an der Hochschule OWL in Höxter ist 2020 im Herbst alles anders und sehr herausfordernd. Die Studierenden sind zum Beginn des Studiums online begrüßt worden.

Mittwoch, 28.10.2020, 20:50 Uhr
In Corona-Pandemiezeiten nicht möglich: Die Kleiderkette der Erstsemester in Höxters Marktstraße. Foto: Michael Robrecht/Archiv
In Corona-Pandemiezeiten nicht möglich: Die Kleiderkette der Erstsemester in Höxters Marktstraße.

Die Einführungs- oder Orientierungswoche ist ein Ereignis, dem die meisten Erstsemester entgegenfiebern. In dieser Woche werden nicht nur alle organisatorischen Fragen rund ums Studium geklärt, die Studierenden offiziell begrüßt und über den Campus geführt. „Die O-Woche ist auch ein soziales und emotionales Event. Erste wichtige werden Kontakte geknüpft“, sagt Hochschulsprecherin Ann-Katrin Johannsmann. Doch dieses Jahr sei alles anders, es habe bereits das zweite Corona-Semester begonnen. Sie wies auf die Erstsemester-Internetseite www.th-owl.de/semesterstart hin, wo Fragen beantwortet würden.

Sechs Studiengänge

In Höxter seien 220 Erstsemester-Studierende online von Hochschule und Asta begrüßt worden. Zusammen mit den Lemgoer und Detmolder Studienanfängern seien bei der digitalen Begrüßung 1000 Teilnehmer dabei gewesen. In Höxter sind im Wintersemester 2020/21 mehr als 900 Studierende eingeschrieben. Sechs Bachelor-Studiengänge werden in Höxter angeboten: Angewandte Informatik, Freiraummanagement, Landschaftsarchitektur, Landschaftsbau und Grünflächenmanagement, Precision Farming und Umweltingenieurwesen.

Insgesamt 900 Studenten in Höxter

Ann-Katrin Johannsmann erklärte, dass die Fachbereiche versuchen würden, Lerngruppen und eine E-Learning-Plattform anzubieten. Auch sei das persönliche Kennenlernen wichtig, was bei sich verschärfenden Corona-Hygieneauflagen schwer sei. Hier werde es Angebote für kleine Gruppen geben. Viele Studierende arbeiten zurzeit aus den Elternhäusern landesweit; nicht wenige wohnen aber auch in Studentenwohnungen in und um Höxter.

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