Austausch in den Kreisen Paderborn und Höxter könnte bis zu 800.000 Euro kosten
Eckig oder rund: Behörden streiten um Fahrplanmasten

Paderborn/Höxter -

In den Kreisen Paderborn und Höxter müssen möglicherweise etliche Masten von Bushaltestellen ausgetauscht werden. Das könnte im schlimmsten Fall 800.000 Euro kosten. Steuergeld, für das normalerweise Bus- und Zugfahrten eingekauft werden könnten. Von Marius Thöne
Mittwoch, 17.03.2021, 21:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.03.2021, 21:00 Uhr
Die Haltestellenmasten, an denen die Fahrpläne aufgehängt sind, sind, wie hier bei Salzkotten-Scharmede, eckig. Straßen NRW sieht darin ein Sicherheitsrisiko.
Die Haltestellenmasten, an denen die Fahrpläne aufgehängt sind, sind, wie hier bei Salzkotten-Scharmede, eckig. Straßen NRW sieht darin ein Sicherheitsrisiko. Foto: Oliver Schwabe
Das Problem: Der Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) hat, als er die Haltestellen vor acht Jahren flächendeckend erneuern ließ, die Schilder und Fahrpläne an Vierkantpfosten aufhängen lassen, was offenbar nicht der damals gültigen Norm entsprach. Genau das hat der Landesbetrieb Straßen NRW bemängelt, allerdings erst im Dezember vergangenen Jahres. Er fordert nun den Austausch aller betroffenen Pfosten. Nach Informationen dieser Zeitung sind das vor allem Haltestellen außerhalb der Ortslagen, also beispielsweise an Aussiedlergehöften oder größeren Straßen.
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